In Ludwigsburg läuft ein Feldversuch mit neuartigen Feinstaub-Saugern. Die Geräte stehen am Straßenrand der vierspurigen Friedrichstraße. Bis Mitte Februar lag dort die Feinstaub-Belastung bereits an 32 Tagen über dem Grenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter. Filterbauer Mann und Hummel testet nun mit den Pilotanlagen, ob die stationäre Luftreinigung funktioniert.

"Dust-Clean" saugt bis zu 4000 Kubikmeter Luft pro Stunde in einem Radius von 20 Metern an und leitet diese durch feine Filter. Die Partikelmenge im Abströmkanal betrage nur zwei Mikrogramm, so eine Sprecherin. Der Preis pro Gerät liegt bei etwa 30.000 Euro. Ludwigsburg setzt auf den Sauger, da Tempolimits oder Fahrverbote die Feinstaubwerte kaum senken.