Die höchsten Durchfallquoten bei der Führerscheinprüfung gibt es im Osten Deutschlands. Das besagt eine Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) für das Jahr 2008. In Sachsen-Anhalt scheitern 44,4 Prozent der Probanden bereits am theoretischen Teil der Prüfung. Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen liegen gleichauf mit 42,1 auf Platz zwei der Negativstatistik, gefolgt von Brandenburg (41,7 Prozent) und Sachsen (40,4 Prozent). Dabei zeigt der Trend bei der Anzahl der Anläufe in allen neuen Bundesländern im Vergleich zu 2007 eindeutig nach unten – und zwar um durchschnittlich gut 15 Prozent.

Prüfung in der Stadt am schwierigsten

Die meisten Praxis-Versager hat allerdings Hamburg mit 41 Prozent. Die anderen Stadtstaaten Berlin (35,5 Prozent) und Bremen (31,3 Prozent) glänzen ebenfalls nicht mit erfolgreichen Prüflingen. Doch auch hier zeigt die Bilanz kein Ruhmesblatt für den Osten: In Sachsen-Anhalt (36,1 Prozent), Sachsen (35,5 Prozent), Thüringen (34,7 Prozent), Brandenburg (32,9 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (30,3 %) fallen im Schnitt rund ein Drittel der Probanden durch die Prüfung.