Die Zahl der Rückrufaktionen ist leicht rückläufig. Das geht aus der offiziellen Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) hervor. Im Jahr 2007 wurden 157 Autos außerplanmäßig in die Werkstätten bestellt. 2006 waren es noch 167 Fahrzeuge. Die Spanne der Baujahre reicht dabei von 1987 bis 2007. Das Durchschnittsalter liegt bei 3,5 Jahren, nachgebessert wurden also überwiegend relativ junge Autos. In 79 Fällen musste das KBA die Rückrufe überwachen, da eine "ernsthafte Gefährdung" vorlag. Mit 75 Prozent waren mechanische Mängel (Bremse, Lenkung, Fahrwerk, Motor, Airbag und Gurt) die häufigste Rückrufursache.
Serviceaktionen und sogenannte "stille Rückrufe", die von den Vertragswerkstätten oft ohne Wissen der Kunden durchgeführt werden, tauchen in der amtlichen Statistik nicht auf. AUTO BILD fordert von den Autoherstellern seit Jahren die Offenlegung sämtlicher Nachbesserungsaktionen.