Audi und SAIC Motors machen gemeinsame Sache. Bereits im Mai haben die Ingolstädter ein gemeinsames Abkommen unterzeichnet, folgen damit der im vergangenen Jahr vorausgegangenen Ankündigung. Ziel des Bündnisses ist die Entwicklung neuer Modelle auf der chinaspezifischen "Advanced Digitalized Platform".
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Damit wollen beide Unternehmen die Elektrifizierung ihres Portfolios auf dem schnell wachsenden Markt in China beschleunigen. Die Plattform nutzt SAIC bereits beim L7 und dem LS7-SUV. Insidern zufolge will Audi sich bei den mit SAIC entwickelten Modellen vom markentypische Vier-Ringe-Logo verabschieden, wie es "zwei Personen mit direkter Kenntnis der Pläne" gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters verrieten.

Erstes Modell soll im November vorgestellt werden

Hintergrund für die Entscheidung der Premiummarke soll die Rücksichtnahme auf das bestehende Markenimage von Audi sein. Als Erstes soll eine Modellreihe mit dem internen Codenamen "Purple" an den Start gehen. Unklar ist jedoch, ob die Reihe ein verändertes Audi-Logo bekommt oder einfach mit einem Audi-Schriftzug versehen wird.
Ein erstes Konzeptfahrzeug soll noch im November 2024 vorgestellt werden, insgesamt sollen bis 2030 neun Modelle an den Start gehen.

Neue Plattform soll Absatz in China erhöhen

Audi selbst schweigt laut Reuters zu den Spekulationen, SAIC verrät nur, dass die Elektromodelle "Audi mit authentischer Audi-DNA" seien. Die speziell auf den chinesischen Markt zugeschnittene Entwicklung ermöglicht es Audi, neueste Funktionen in E-Autos zu bringen, gleichzeitig einen riesigen Kundenstamm anzusprechen und die Absatzzahlen zu erhöhen.
In den ersten sechs Monaten 2024 verkauften die Ingolstädter insgesamt weniger als 10.000 Einheiten in China, die Konkurrenz von Nio und Zeekr hatte im selben Zeitraum etwa achtmal mehr Modelle verkauft.