Das französische Chemie-Unternehmen Arke­ma hat angekündigt, voraussichtlich 2016 in die Produktion von R1234yf einzustei­gen. Das umstrittene Kältemittel wird bislang nur von den US-Konzernen Honeywell und Du­pont hergestellt, die Patente auf den Synthese­prozess besitzen. Um R1234yf ebenfalls herstel­len zu können, müsste Arkema entweder eine eigene, neuartige Synthese schaffen oder eine Lizenz der Patentinhaber nutzen.Brancheninsider vermuten daher, dass es einen Deal zwischen Arkema und den beiden US-Firmen gibt. Möglicherweise wollen Honeywell und Dupont so das Kartellverfahren abwehren, mit dem die EU seit 2011 ihre Monopolstellung bei der R1234yf-Pro­duktion untersucht. Honeywell gab sich auf Nach­frage zugeknöpft: Man kenne die Lizenzierungs- oder Produktionspläne von Arkema nicht.