Zoff um "Knöllchen-Nazi"
Dietmar Wischmeyer alias "Günther der Treckerfahrer" (r.) erklärt dem damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff sein Fortbewegungsmittel.
(dpa/mv) Kaum mit einer Beleidigungsklage gegen den früheren Erotik-Star Dolly Buster gescheitert, nimmt "Knöllchen-Horst" den Comedian Dietmar Wischmeyer aufs Korn. Der als Jäger von Falschparkern bekannte "Knöllchen-Horst" stellte Strafanzeige gegen den Radio-ffn-Comedian, wie die Staatsanwaltschaft Hannover am 2. Februar 2015 bestätigte. Demnach hat sich "Knöllchen-Horst" wohl über eine Folge der täglichen ffn-Comedy "Günther der Treckerfahrer" geärgert. In der betreffenden Folge von Mitte Dezember 2015 bezeichnete Wischmeyer nach Angaben des Senders den Frührentner etwa als "alten Stinker", "Knöllchen-Nazi" und "Horst, der Anscheißer".
Knöllchen-Horst vs. Dolly Buster: Gericht weist Schmerzensgeld-Forderung ab
Zoff um "Knöllchen-Nazi"
Dolly Buster vermutete, "Knöllchen-Horst" geile sich wohl daran auf, wenn er Parksünder anzeige. Und wurde daraufhin selbst angezeigt.
Zuvor hatte das Amtsgericht in Osterode am Harz die Klage auf Schmerzensgeld gegen Dolly Buster abgewiesen. Diese soll in einer Fernsehsendung gesagt haben, "Knöllchen-Horst" geile sich wohl daran auf, wenn er Parksünder anzeige. Das Gericht befand, das Wort geil aus dem Munde einer Pornodarstellerin sei keine Herabwürdigung. "Knöllchen-Horst", der in den vergangenen Jahren Zehntausende Parksünder angezeigt hatte, verlangte mehrere Hundert Euro Schmerzensgeld von Dolly Buster.