Koenigsegg Jesko: Replika
In diesem Koenigsegg Jesko steckt ein Toyota-Motor!

Bild: YouTube/NHẾT TV
Was haben die beiden Marken Toyota und Koenigsegg gemeinsam? Auf den ersten Blick: nichts! Doch in Vietnam gibt es einen Koenigsegg Jesko, der mit dem Motor eines Toyota Corona unterwegs ist. Zumindest scheint es auf den ersten Blick so. Denn das, was zunächst nach dem schwedischen Supersportwagen aussieht, der mehrere Millionen Euro wert ist, ist in Wahrheit nur eine Replika. Dass dieser Jesko für einen Nachbau so gut aussieht, hat einen Grund!
Denn das Team um den YouTube-Kanal "NHẾT TV" hat sich schon an so manche Replika herangewagt: ob Bugatti, Pagani oder Ferrari. Und die Projekte können die begeisterten Zuschauer stets in den Videos begleiten. So hat der Bau des Jesko, das aktuellste Projekt, zehn Monate gedauert. Bis auf Räder und Motor wurde quasi alles selbst gebaut!
Die Leistung ist etwas geschrumpft
Wenn man so will, dann wurde dieser Jesko um den Motor herumgebaut. Doch dabei handelt es sich keineswegs um den legendären V8 mit fünf Liter Hubraum und unglaublichen 1600 PS sowie einem maximalen Drehmoment von 1500 Nm, der dem schwedischen Supersportler unter anderem zur Rekordzeit von 27,83 Sekunden für den Sprint von 0 auf 400 und wieder auf 0 km/h verhalf! Diese brutale Kraft wäre in einer selbstgebauten Karosserie dann doch etwas sehr waghalsig.
Also entschieden sich die Autobauer vom Kanal NHẾT TV für eine "etwas" schwächere Variante. Die Wahl fiel auf den 125 PS starken 1,8-Liter-Motor eines Toyota Corona, der wohl für nur 100 Dollar erworben wurde. Aus dem japanischen Brot-und-Butter-Auto waren neben dem Motor auch die Bremsen und das Getriebe für die Replika von Nutzen.

Driftet da etwa jemand mit einem Jesko auf Sand? Wer nicht weiß, dass es sich um eine Replika handelt, könnte bei dem Anblick einen kleinen Schock erleiden!
Bild: YouTube/NHẾT TV
Solange der Koenigsegg-Nachbau also nur steht, der Motor nicht läuft und man nicht allzu nah herangeht, könnte man für einen Moment vielleicht denken, dass es sich tatsächlich um eines der 125 Jesko-Exemplare handelt. Das liegt insbesondere wohl daran, dass das Stahlgerüst, auf dem die Karosserie aufgebaut wurde, ebenfalls komplett in Eigenregie entstand und die Proportionen exakt denen des originalen Hypercars entsprechen. Und, wie im Video zu sehen: Zum Driften reicht die Leistung des Toyota-Motors allemal!
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