Kombi gebraucht kaufen: Variant, Turnier, Sports Tourer

Kombi gebraucht kaufen: Variant, Turnier, Sports Tourer

Alternativen zum VW Golf Variant

Auch unter den kompakten Kombis ist der VW Golf der Platzhirsch. Aber es gibt auch günstigere oder größere Lademeister, die überzeugen. Hier sind zwei direkte Konkurrenten.
Der VW Golf ist ein Verkaufsschlager und der Namensgeber einer der beliebtesten Fahrzeugkategorien. Und auch als Kombi gehört er zu einem der populärsten Fahrzeuge. Doch in der sogenannten Golf-Klasse haben Autokäufer viel Auswahl. Wer einen Lademeister in der Kompaktklasse sucht, findet günstigere sowie auch größere Modelle. Doch sind diese Fahrzeuge besser als der Golf?
 

Auch die Kombiversion des VW Golf ist ein Siegertyp. Der Bestseller ist jedoch nicht fehlerfrei.

Viel falsch machen kann man mit dem VW Golf Variant, so heißt die Kombiversion offiziell, eigentlich nicht. Er ist robust, geräumig und wertbeständig. So unspektakulär und brav wie er ist, so solide ist das Modell, das Volkswagen seit über 40 Jahren zur Perfektion treibt. Die aktuelle Generation des Variant existiert seit 2013 und basiert auf der Plattform des Golf 7. Ab 2017 wurden dann die modellgepflegten Fahrzeuge ausgeliefert. Unangetastet blieb das gute Platz- und Stauraum-Angebot. Der 4,57 Meter lange Kombi bietet viel Platz im Fond sowie im Kofferraum. Letzterer kann bis zu 1620 Liter aufnehmen.

Technisch gut, aber kein Musterschüler

Technisch erlaubt sich der VW Golf 7 wenige Schwächen. Die kurz vor der Ablösung stehende Auflage überzeugt die TÜV-Prüfer allerdings nicht bei den Bremsbauteilen. Diese sind überdurchschnittlich mängelanfällig. Die Funktionen der Fuß- und Feststellbremse sind hingegen gut. Beim Kauf eines gebrauchten Golf Variant sollten Käufer neben den Bremsbauteilen auch auf eine durchschnittliche Laufleistung achten sowie Panoramadächer besonders inspizieren, denn diese sind oft undicht. Ab 8500 Euro findet man solide Exemplare.
Hier geht es zu gebrauchten VW Golf

Deutlich günstiger, dafür etwas weniger Gepäckraum

Viel Nutzwert zu einem guten Preis bieten gebrauchte Ford Focus Turnier.

Einen üppigen Laderaum, viel Platz für alle Insassen und Komfort bietet auch der Ford Focus Turnier. Seit 2018 ist die vierte Generation erhältlich. Besser mit dem Golf 7 vergleichbar sowie günstiger ist jedoch die dritte Modellgeneration, die von 2010 bis 2018 gebaut wurde. Seit 2011 ist der Turnier im Angebot, der 2014 überarbeitet wurde. In sein Gepäckabteil passen zwischen 490 und 1516 Liter. Etwas weniger als beim Wolfsburger Bestseller, dafür gibt es gute Exemplare bereits ab 5000 Euro. Technisch ist der Focus III haltbar und solide. Bei älteren Modellen fallen den TÜV-Prüfern lediglich Mängel an der Dämpfung auf. Beim Euro-NCAP-Crashtest erhielt der Golf-Gegner 2011 die volle Punktzahl. Beim Kauf aus Vorbesitz sollte man auf die Laufleistung achten, die ist beim Focus deutlich höher als beim Durchschnitt. Empfehlenswert sind hingegen bereits die kleinen Einliter-Dreizylinder, die drehfreudig und sparsam sind. Insgesamt hat der Focus ein ausgewogenes Fahrwerk, federt komfortabel und bietet eine zufriedenstellende Verarbeitung und viele Assistenzsysteme.
Hier geht es zu gebrauchten Ford Focus

Ford Focus

Astra ist der Gepäckraum-König

Der Opel Astra K Sports Tourer bietet mit 1630 Litern den größten Gepäckraum.

Teurer als der Ford Focus Turnier, dafür aber mit dem größten Kofferraum kommt der Opel Astra Sports Tourer. Mit einem maximalen Ladevolumen von bis zu 1630 Litern bietet der ab 2015 gebaute Astra Sports Tourer sogar mehr Stauraum als der Wolfsburger Bestseller. Preislich liegen beide kompakte Lademeister jedoch nahezu gleichauf, denn für ein gut erhaltenes Exemplare mit durchschnittlicher Laufleitung sollte man mindestens 8000 Euro investieren können. Technisch gibt es beim 4,70 Meter langen Astra Kombi wenig zu bemängeln. Lediglich auf Ölverlust sollten Käufer achten, denn diese Problematik zieht sich durch alle Baujahre und bereits junge Astra (intern Typ K) können schon kleckern. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt finden sich viele gut ausgestattete Exemplare, bei denen der Erstbesitzer viele Kreuze bei den Extras machte. Empfehlenswert sind die mittleren Motoren, denn die schwächeren Aggregate haben ihre Mühe mit dem Astra. Dieser ist zwar deutlich leichter als der Vorgänger, dennoch bringt der 90 PS starke Einstiegs-Benziner den mindestens 1,3 Tonnen schweren Kompakten nicht wirklich in Schwung.
Hier geht es zu gebrauchten Opel Astra

Opel Astra

Autor:

Stichworte:

Kombi Kompaktklasse

Anzeige

Automarkt

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.