Eine Lärmschutzwand an der A1 bei Osnabrück soll giftige Stickoxide in der Luft in ungefährliche Nitrate verwandeln. Dafür wird die Wand auf einem Kilometer Länge mit Titandioxid beschichtet, das eine Reaktion des Luftsauerstoffs mit Stickoxiden in Autoabgasen ermöglicht. Dabei entstehen geringe Mengen Nitrat, das Pflanzen zum Beispiel am Straßenrand düngen kann (siehe Grafik oben). Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) und die niedersächsische Straßenbauverwaltung wollen mit dem auf zwei Jahre angesetzten Test ermitteln, wie viel Schadstoffe so umgewandelt werden können. Pflastersteine zur Abgasentgiftung gibt es bereits.

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