Lamax C7: Test

Günstige Dashcam mit Parkwächter-Funktion

Die Lamax C7 kostet nur knapp 60 Euro, übernimmt dafür aber auch die Funktion eines Parkwächters. Ein paar Defizite bei der Bedienung sorgen aber für ein durchschnittliches Testergebnis.
Rein äußerlich bekommt die Lamax C7 erst einmal Aufmerksamkeit: Auch wenn sie etwas grobschlächtig wirkt, macht sie für eine Günstig-Dashcam, die knapp 60 Euro kostet, einen äußerst robusten und hochwertigen Eindruck. Bei der Bedienung kann es allerdings zu Missverständnissen kommen. Daher gibt es die Note "befriedigend" mit 28 von 50 Punkten. Hier finden Sie die Ergebnisse aller Dashcam-Tests

Lamax

Lamax C7

AUTO BILD-Testnote 3
  • Full-HD (1080p) bei 30 fps
  • Aufnahme-Winkel 150°
  • sD bis 32 GB
  • Display 2,4 Zoll Screen
  • GPS optional

59,99

Testergebnisse Lamax C7

Bedienung: Oh wow, ein roter Knopf für die schnelle Sperrung einer Aufnahme in einer Notsituation – soviel zum ersten Eindruck. Dann die Enttäuschung: Der rote, eindeutig markierte Knopf ist gar nicht zum Speichern einer Aufnahme, sondern er dient zum Aktivieren und Deaktivieren des Parkmodus. Zu früh gefreut, der Knopf für die Sperrung befindet sich etwas weiter rechts. Wer seine Dashcam aber nicht so gut kennt, könnte sich in einer Stresssituation davon verwirren lassen. Immerhin setzt man intuitiv die Signalfarbe Rot mit einem Notfall gleich. Wer nun in der Notsituation intuitiv den roten Knopf drückt, muss schlechtestenfalls damit leben, dass sein Beweismittel später nicht mehr auf der SD-Karte auffindbar ist. Ein weiterer Abzug in Sachen Bedienung: Anders als andere Dashcams filmt die Lamax C7 nicht sofort los, wenn sie an Strom angeschlossen wird. Die Aufnahme muss erst mit einem Knopfdruck aktiviert werden. Wertung "Bedienung": 8/20 Punkte
Bildqualität: Die Aufnahmen der Lamax C7 überzeugen mit Full HD (1080p) und 30 Bildern pro Sekunde. Vor allem die Farben überzeugen. Sie sind bunt und gesättigt – das ist bei den wenigsten Kameras in diesem Preissegment der Fall. Das Bild ist detailreich, dürfte aber gerne noch etwas klarer sein – das ist jedoch Kritik auf sehr hohem Niveau. Die Aufnahmen in der Dunkelheit weisen ein Rauschen auf, das schadet der Qualität insgesamt jedoch nur geringfügig. Im Lichtkegel des Scheinwerfers ist alles gut zu erkennen. Details wie Kennzeichen dürften aber gerne etwas schärfer sein. Dank des großzügigen Bildwinkels von 150 Grad schafft es die Lamax C7, auch den Straßenrand mit abzufilmen. Wertung "Qualität": 15/20 Punkte
Besonderheiten: Die Lamax C7 kommt mit einem24-Stunden-Akku und integriertem Parkwächter, der sich über den prägnanten roten Knopf an der Dashcam bedienen lässt. Wird er aktiviert, startet die Kamera die Aufzeichnung, sobald der G-Sensor eine Erschütterung erkennt. Ansonsten ist die 60-Euro-Dashcam auf die typischen Dashcam-Funktionen reduziert. Wer möchte, kann für 15 Euro eine GPS-Antenne dazukaufen, um auch Geschwindigkeit und Position zu tracken. Wertung "Sicherheit": 5/10 Punkten

Technische Daten in der Übersicht

Preis: 59,99 Euro
Max. Auflösung: Full HD (1080p) bei 30 fps
Aufnahme-Winkel: 150°
sD: bis 32 GB, Class 10
Display: 2,4-Zoll-HD-Display
GPS: optional
Länge Aufzeichnung: 1/3/5/10 Min Loops

Stichworte:

Dashcam

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