Lamborghini Murciélago: Preis, Tacho, V12

Lamborghini Murciélago: Preis, Tacho, V12

Dieser Lamborghini Murciélago fährt längst nicht so schnell, wie er anzeigt

580 PS und 330 km/h Topspeed: Mit dem Lamborghini Murciélago fährt man eigentlich permanent zu schnell – oder? Ein Video zeigt: Der Tacho weicht krass ab!
Lamborghini baut Autos zum Auffallen. Etwas Machogehabe gehört bei den italienischen Posterhelden zum guten Ton. Da macht auch der von 2001 bis 2010 gebaute Murciélago keine Ausnahme. Der Sportkeil mit V12-Sauger hat einen Sound zum Niederknien und fällt auf, wo immer er auftaucht. Dabei macht er nicht nur optisch auf dicke Hose, sondern gibt auch mit seinem Tacho ganz schön an. Das holländische Automagazin AutoTopNL hat den Stier auf der deutschen Autobahn ausgefahren und Tachoabweichungen bis zu 36 km/h festgestellt!

Tachoabweichung um fast 13 Prozent

Der gefahrene Lamborghini ist ein Murciélago Coupé aus einem der ersten Baujahre mit der optionalen sequenziellen Automatik an Bord. Sein 6,2 Liter großer V12-Sauger spuckt 580 PS und 650 Nm aus und wird in diesem Exemplar von einem phänomenal klingenden Tubi-Auspuff vertont. Die Höchstgeschwindigkeit des 215.000-Euro-Sportlers ist mit gut 330 km/h angegeben.
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Um zu sehen, ob er die auch schafft, hat AutoTopNL den Murciélago zu einer Topspeed-Fahrt auf die deutsche Autobahn ausgeführt. Die Tachonadel kletterte mühelos bis über 300 km/h. Zur Überprüfung war aber zusätzlich ein GPS-Gerät an Bord – und das offenbarte eine deutliche Abweichung: Bei Tacho 320 zeigte das Messgerät echte 284 km/h an. Das bedeutet eine Abweichung um satte 36 km/h oder fast 13 Prozent! Dass Tachos gerne nach oben streuen, ist bekannt. Dieses Beispiel ist aber schon extrem.

Fast 100.000 Kilometer gelaufen

"Murciélago" heißt Fledermaus auf Spanisch. Mit den ausfahrbaren Lufteinlässen leicht nachzuvollziehen.

Woran kann es liegen? Zum einen ist der Murciélago bald 20 Jahre alt, der Tacho in dieser Zeit möglicherweise schlicht ungenau geworden. Zweitens hat dieser Lambo bereits über 96.000 Kilometer auf der Uhr, was für einen Supersportler bemerkenswert ist. Mängel dieser Art können da schon einmal auftreten. Dritte, aber eher unwahrscheinliche Möglichkeit: Lamborghini hat den Tacho absichtlich so konstruiert.
Das Video in voller Länge!

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