Le Mans: Comeback nach Horrorcrash
Monger will 2020 in Le Mans fahren

Billy Monger verlor bei einem Formel-4-Unfall im April beide Beine. Doch mit 18 Jahren hat er im Leben noch viel vor – erst recht im Motorsport.
Bild: DPPI/picture-alliance; LeMans.org
- Michael Zeitler
Dieser Lebensmut ist bewundernswert! Billy Monger will noch in diesem Jahr sein Comeback auf der Rennstrecke feiern. Und hat die Teilnahme am 24-Stunden-Rennen von Le Mans 2020 als Langzeitziel angegeben. Sein Unterstützer: Frederic Sausset, der 2016 in Le Mans unterwegs war – und das obwohl er weder Füße noch Hände hat. Nach einer bakteriellen Infektion mussten ihm Beine und Arme amputiert werden.
Frederic Sausset: Details zum Le-Mans-Abenteuer 2016
Billy Monger fehlen beide Beine. Er verlor sie im April bei einem Horrorcrash in Donington zu einem Lauf der britischen Formel 4. Die Beine sind weg, die Motivation für den Rennsport bleibt dem 18-jährigen Teenager aber erhalten.

Frederic Sausset machte es 2016 vor, jetzt sollen ihm andere gehandicapte Fahrer folgen
Der Fahrplan sieht eine volle Saison 2018 in der VdeV-Meisterschaft vor. 2019 soll Monger dann in die europäische Le-Mans-Serie aufsteigen. 2020 schließlich in Le Mans fahren. Mit welchem Fahrzeug ist noch unklar. Derzeit ist ein GT3- oder ein GT-Le-Mans-Fahrzeug die wahrscheinlichste Option.
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