Kommendes Wochenende (16. bis 17. Juni 2012) wird es ernst für die Toyota-Truppe: Die Japaner treten bei den 24 Stunden von Le Mans an. Viel Zeit zum Testen blieb nicht: Erst im Januar drehte Ex-Formel 1-Pilot Alex Wurz (38) die ersten Runden im Toyota TS030 Hybrid. Ob das reicht? "Man muss das immer relativ zum Zeitrahmen sehen, den wir hatten", gibt der Österreicher zu bedenken. "und dafür sind wir gut vorbereitet." Mit zwei Prototypen geht Toyota beim Langstrecken-Klassiker an den Start. Ein Auto pilotieren Alex Wurz, Nicolas Lapierre und Kazuki Nakajima, beim anderen teilen sich Anthony Davidson, Sébastien Buemi und Stéphane Sarrazin das Cockpit.
"Podest wäre eine Mega-Leistung"
Der Österreicher Alex Wurz (38) startet in Le Mans mit seinen Teamkollegen Lapierre und Nakajima im Hybrid-Toyota.
"Ein starker Fahrerkader", urteilt Wurz. "Wir sind absolut auf einem Level mit Audi. Vor allem kommt es nicht nur auf das Alter an, sondern eher auf den Charakter und wie die Piloten ins Team integriert sind. Und das ist bei uns sehr gut." Trotzdem formuliert er das Ziel zurückhaltend: "Wenn man gegen die Besten antritt, liegt die Latte sehr hoch. Und ich glaube, wir werden in diesem Rennen noch nicht dagegen ankommen. Wenn wir ohne lange Reparaturen durchfahren, bin ich schon total glücklich. Und wenn wir es sogar schaffen, einen Podestplatz zu bekommen, wäre das eine Megaleistung."