Zehn LED-Taschenlampen im Vergleich

LED-Taschenlampen im Test

Licht aus? Spot an!

Eine gute Taschenlampe ist im Notfall so wichtig wie das Warndreieck. Welche sind helle Typen? Welche Blender? AUTO BILD hat zehn Produkte getestet.
Eine gute Taschenlampe gehört in jedes Auto-Handschuhfach: Bei nächtlichen Reifenpannen, beim Schrauben im Motorraum oder am Unterboden sorgen sie für das nötige Licht – und sind nebenbei auch noch faszinierendes "Männerspielzeug". Glüh- und Halogenlampen waren gestern: Moderne Taschenlampen senden ihr Licht mittels Leuchtdioden (LED, englisch: Light-Emitting Diode) aus. Vorteile der Technik: eine viel größere Lichtausbeute und eine deutlich höhere Lebensdauer. Außerdem sind sie robuster als bisherige Lichtquellen. Dank des vergleichsweise geringen Energieverbrauchs können aktuelle High-End-Taschenlampen sogar tagelang scheinwerferartig strahlen.

Zehn LED-Taschenlampen getestet

Lichtschwert: Optionales Zubehör für die Maglite-Leuchte, erhöht die Sicherheit bei Pannen

Wir haben zehn kompakte Modelle getestet – von der Fünf-Euro-Baumarkt-Leuchte bis hin zum 290 Euro teuren Premium-Produkt mit allen technischen Finessen. Neben der Helligkeit sind vor allem eine homogene Verteilung des Lichts und simples Handling wichtig. Im Winterhalbjahr und bei schlechten Lichtverhältnissen ist es bei einer Panne ebenso von Bedeutung, von anderen Verkehrsteilnehmern rechtzeitig gesehen zu werden. Darum sind viele Lampen für Notfälle mit Stroboskop-Licht (zum Beispiel Ledlenser und Varta) oder roter Warnleuchte (Ansmann) ausgestattet. Praktisch ist es auch, wenn man die Geräte während der Fahrt bequem mittels USB (alle Modelle mit Akku) oder in der 12-Volt-Buchse (Osram) aufladen kann. Im Test überzeugen die Taschenlampen von Klarus und Fenix durch komfortable Einhand-Bedienung per Daumendruck sowie die Power von Olight, die große Flächen hell und gleichmäßig ausleuchtet.

So haben wir getestet

Die Helligkeit der Lampen wurde mit einem digitalen Luxmeter im Abstand von jeweils 100 Zentimetern gemessen. Dann haben wir deren Ausleuchtung auf einer Wandfläche und die Leuchtweiten miteinander verglichen sowie Handling, Funktionalität und Verarbeitung bewertet.
# Taschenlampen im Test  
1.

Klarus XT2CR

Preis: 62,92 Euro*
Urteil: 21/25 Sterne

 
2.

Fenix UC35

Preis: 79,90 Euro*
Urteil: 20/25 Sterne

 
3.

Olight X7R Marauder

Preis: 289,95 Euro
Urteil: 19/25 Sterne

 
4.

Ledlenser P5R

Preis: 56,45 Euro
Urteil: 19/25 Sterne

 
5.

Varta Night Cutter F20R

Preis: 24,85 Euro
Urteil: 18,5/25 Sterne

 
6.

Maglite Mini Pro LED Flashlight

Preis: 37,47 Euro
Urteil: 18/25 Sterne

 
7.

Ansmann Future Multi 3in1

Preis: 23,99 Euro
Urteil: 17,5/25 Sterne

 
8.

Philips Penlight Premium

Preis: 54,95 Euro
Urteil: 17,5/25 Sterne

 
9.

Osram LEDinspect Flashlight 15

Preis: 11,99 Euro
Urteil: 16/25 Sterne

 
10.

Bauhaus Taschenlampe Mini

Preis: 4,95 Euro
Urteil: 15,5/25 Sterne

 
*Preise sind Einkaufspreise der Testgeräte

Zehn LED-Taschenlampen im Vergleich


Christian Bruns

Fazit

Schon für 25 Euro gibt es ordentlich Strahlkraft. Die günstigen Modelle sind zwar nicht die hellsten Leuchten, für den Notfall reicht’s. Im Vergleich zu teuren, robusten Taschenlampen wirken sie jedoch wie Kinderspielzeug.

Autoren: Christian Bruns, Tim Dahlgaard

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