Das tut bereits beim Hinschauen weh! Weshalb man eigentlich sofort wieder wegschauen möchte. Doch wie das so ist bei Unfällen – es geht oft nicht. Keine Sorge: Gaffen ist in diesem Fall ausnahmsweise erlaubt.
Denn es ist nachvollziehbar, dass dieser Lexus LFA, ein Supercar mit V10-Motor, die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Von ihm gibt es schließlich nur 500 Exemplare. Eine echte Rarität also.
Der Fahrzeughalter gab im Januar, nach einem Autotreffen in Georgia, USA, übermütig Gas und verlor dabei die Kontrolle über seinen LFA. Ein in sozialen Netzwerken geteiltes Video dokumentiert, wie das beschädigte Supercar auf einen Abschleppwagen gehoben wird.

Gegen einen Hydranten geprallt

In einem weiteren Video erklärt der Eigentümer, wie er auf nasser Straße ins Schleudern kam und gegen einen Hydranten prallte. Eine genauere Analyse in einem weiteren Video offenbart das volle Ausmaß des Schadens – und es ist beträchtlich.
Auf den ersten Blick sticht vor allem das riesige Loch in der Carbon-Beifahrertür ins Auge. Das Heck des Fahrzeugs hat es allerdings auch schwer getroffen: Rücklichter und Teile des hinteren Stoßfängers sowie die hintere Seitenverkleidung auf der Fahrerseite sind abhandengekommen. Bei den beschädigten Teilen handelt es sich überwiegend um Kohlefaserkomponenten.
Zudem sind die Räder verbogen, Scheiben zerbrochen und der markante Drei-Rohr-Auspuff des LFA zeigt deutliche Spuren des Unfalls.

Höher als der Kaufpreis

Immerhin: Offenbar wurde "nur" die Außenhaut beschädigt. Innenraum und der Motorraum scheinen intakt zu sein.
Für eine handgefertigte Supercar-Legende wie den LFA lassen sich Ersatzteile nicht so einfach auftreiben. Nach Angaben des Besitzers belaufen sich die Reparaturkosten auf satte 400.000 bis 500.000 Dollar, was etwa 365.000 bis 457.000 Euro entspricht.
Irre: Der ursprüngliche Kaufpreis liegt bei 375.000 Euro. Doch die Reparatur dürfte sich angesichts der aktuellen Auktionspreise in den USA, die zwischen 800.000 und über eine Million Dollar schwanken, lohnen.