Millionen Autofahrer haben im Oktober 2013 das Angebot von 38.000 Werkstätten zu einem Licht-Test angenommen. Nun wurden rund 155.000 Fälle aus dem gesamten Bundesgebiet von der Deutschen Verkehrswacht (DVW) und dem Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) statistisch ausgewertet. Das Ergebnis: Der Anteil der Fahrzeuge mit Mängeln erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 Prozent, typische Probleme wie defekte Hauptscheinwerfer (-0,5 Prozent) oder zu hoch eingestellte Frontleuchten (-2,8 Prozent) sind im Vergleich zu 2012 allerdings rückläufig.
Daten zum Licht-Test 2013
Leichter Anstieg bei den Mängeln insgesamt, die problematischen Kategorien der letzten Jahre sind aber rückläufig.
Zum ersten Mal als eigene Statistik erfasst wurden z.B. zu niedrig eingestellte Scheinwerfer, die die Straße für den Fahrer selbst nicht ausreichend ausleuchten (8,6 Prozent). Eine weitere neue Statistik sind die komplett ausgefallenen Scheinwerfer. So waren 2,3 Prozent der überprüften Fahrzeuge mit einem defekten Frontscheinwerfer unterwegs, bei 0,3 Prozent war sogar die komplette vordere Beleuchtung außer Berieb.
Auf der Fahrzeugrückseite sieht die Statistik besser aus: Nur 8,4 Prozent der kontrollierten Autos wiesen hier im Vergleich zu 2012 Defekte auf (-1,6 Prozent). Auch die Bremslichter sind seltener beschädigt, nur 4,3 Prozent der kontrollierten Fahrzeuge hatten in diesem Punkt Probleme (ebenfalls -1,6 Prozent). Überraschend sind die regionalen Unterschiede: Am wenigsten Mängel (31,5 Prozent) wurden in Berlin festgestellt, während Thüringen (44,7 Prozent) prozentual gesehen die meisten Autos mit mangelhafter Beleuchtung beheimatet.