Lotus Evija: Preis, Motor, Vorstellung
Lotus kommt mit 2000 PS zurück!

Lotus erfindet sich mal wieder neu: Der 2000 PS starke Evija hebt die Briten nun in den Olymp der Hypersportwagenbauer.
- Stefan Grundhoff
Die Versuche, die britische Traditionsmarke Lotus wiederzubeleben sind ungezählt. Doch eines muss man den mittlerweile im Besitz des chinesischen Autobauers Geely befindlichen Briten zugestehen: Sie geben nicht auf und hauen bei ihren Premieren noch mächtiger auf den Putz. Gab es 2010 auf dem Pariser Automobilsalon eine komplett neue Fahrzeugpalette zu bestaunen, präsentiert die einstige Leichtbaumarke mit dem Evija nun den stärksten Seriensportwagen der Welt und den ersten Hypersportler aus dem Vereinigten Königreich.
2000 PS und 1700 Nm schieben gewaltig

Einfach nur wow: Lotus peilt neun Sekunden von 0 auf 300 km/h an – Vmax ist nur wenig später erreicht.
Die Ladezeit des Evija ist extrem kurz

Schnelllader: Dank Technik aus der Formel E ist der Akku des Evija nach 12 Minuten zu 80 Prozent voll.
Wer eines der 130 Fahrzeuge reservieren will, die ab Ende 2020 produziert werden sollen, muss 250.000 Britische Pfund als Anzahlung leisten. Dafür gibt es nicht nur einen Elektrosportler, der fahrdynamisch Maßstäbe setzt, sondern auch eine maximale Individualisierung: Neben unzähligen Lacken und Dekorelementen sollen auch Abzeichen im Intarsienstil möglich sein, wie man sie vom im traditionellen Möbelbau kennt. Die Grenzen des Machbaren soll allein die Fantasie des Kunden setzen. "Der Evija ist ein Auto wie kein anderes. Es wird unsere Marke in den Herzen und Köpfen von Sportwagenfans und auf der globalen Automobilbühne wieder etablieren", so Lotus Cars-CEO Phil Popham, "zudem wird er den Weg für weitere visionäre Modelle ebnen."
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