Lotus Omega: Gebrauchtwagen
Dieser Lotus Omega hat ein Geheimnis!

Bild: Performance Auto GmbH/AutoScout24
Wer Fan des legendären Lotus Omega ist, kommt auch am Evolution 500 oder kurz: Evo 500, nicht vorbei. Der 500 basiert auf dem Omega 3000 24V und diente als Homologationsmodell der damligen DTM. Dafür schnappte Opel sich 509 Exemplare in "Novaschwarz" – wobei diese Anzahl nie final bestätigt wurde – und ließ sie bei Irmscher aufbohren.
Das umfasste zum einen die Optik: Hier wurden unter anderem die Kotflügel verbreitert und die Radläufe angepasst. Außerdem erhielt der Evo eine verstellbare Spoilerlippe sowie einen Heckspoiler, der sich ab 80 km/h automatisch verstellte. Die Leistung wurde für die knapp 500 Straßenversionen allerdings nur leicht angepasst. Aus den ursprünglichen 204 PS wurden 230. Spaßiger wird hingegen der Blick auf die Drehzahl, bis zu 10.000 Umdrehungen pro Minute sind drin!

Den originalen Spoiler hat der Lotus Omega behalten, der Flügel des Evo 500 wäre wesentlich üppiger gewesen.
Bild: Performance Auto GmbH/AutoScout24
Absolutes Einzelstück wird verkauft
Die DTM-Version war natürlich mit etwas mehr Leistung bestückt, 400 PS und mehr waren hier keine Seltenheit. Und wer aus allen Welten etwas haben möchte, hat aktuell die seltene Gelegenheit dazu. Für 51.999 Euro gibt es einen Lotus Omega, der in Anbetracht all seiner Anpassungen sicher einzigartig ist. Und das, obwohl dieser Omega ohnehin nur 998-mal gebaut wurde – hier handelt es sich übrigens um Nummer 668. Funfact: Die Plakette im Motorraum zeigt "0668C", dabei steht das "C" dafür, dass es sich um eine Schweizer Ausführung handelt.
Während sich das Design an der Straßenversion Evolution 500 orientiert, gehts leistungstechnisch klar in die Richtung der DTM-Variante. Der Verkäufer gibt die Leistung des getunten Omegas mit 400 bis 420 PS an. Wagt man nun noch den Blick in den Innenraum, haben die Pferdestärken direkt eine andere Wirkung: Denn hier ist alles rausgeflogen, was nicht zwingend benötigt wird. Wie viel von dem ursprünglichen Leergewicht von knapp 1700 Kilogramm jedoch noch übrig ist, ist nicht klar.

Hier durfte nur bleiben, was zum Fahren wirklich benötigt wird – jedes Kilogramm weniger, ist ein gutes Kilogramm!
Bild: Performance Auto GmbH/AutoScout24
0 auf 100 km/h in unter fünf Sekunden
Mit dem eingebauten Käfig und den Semisklicks wird der modifizierte Opel zum idealen Tracktool. Schon mit den serienmäßigen Daten galt der Lotus Omega seiner Zeit mit 377 PS als schnellste Serien-Limo, die 0 auf 100 km/h schafft der seltene Oldtimer in 5,4 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist erst bei 283 km/h erreicht. Den Sprint auf 100 km/h dürfte der umgebaute Omega dank der gesteigerten Leistung und dem verringerten Gewicht auf jeden Fall in unter fünf Sekunden schaffen.
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