Marktanalyse: So viel kosten von Pininfarina designte Klassiker
Meisterstücke von Pininfarina sind entweder superteuer oder günstig!

Das italienische Designstudio Pininfarina prägte über Jahrzehnte das weltweite Autodesign. Diesseits von Ferrari & Co locken günstige Einsteigerautos, die die Handschrift des Meisterdesigners tragen.
Bild: Martin Meiners
Der Name Pininfarina zergeht Oldtimerfans auf der Zunge. Weit über Italien hinaus hat das Turiner Designstudio Automobilgeschichte geschrieben. Firmengründer Battista prägte mit seiner Trapezlinie die Stilistik der modernen Limousine.
Und so tragen viele beliebte Alfa, Lancia und mythisch verklärte Ferrari die Handschrift des Hauses Pinifarina. Unter den von AUTO BILD KLASSIK gekürten 100 schönsten Klassikern aller Zeiten tummeln sich gleich 13 Autos aus dem Pininfarina-Designstudio!
Koreaner von 2001 in italienischem Design
Und sogar der koreanische Minivan Hyundai Matrix ist eine Pininfarina-Schöpfung – wenn auch eine der wenigen, denen Marius Brune vom Marktbeobachter Classic Data kein Liebhaber-Potenzial zutraut.

An der Stufe sollt ihr ihn erkennen: Das leicht erhöhte Heckfenster vom Hyundai Matrix (2001 bis 2010) ist ein Charakteristikum, das auf Pininfarina zurückgeht.
Bild: Werk / Werk
Guter Stil muss dennoch nicht teuer sein. Im Falle von Pininfarina findet er sich manchmal sogar zum Mitnahmepreis auf Gebrauchtwagenplätzen.
Dort parken etwa das Peugeot 306 Cabrio oder das 406 Coupé, mit dem die jahrzehntelange franko-italienische Zusammenarbeit endete. Viele sagen ihm frappierende Ähnlichkeit mit dem Ferrari 456 GT nach. Als V6 gibt es den Franzosen in gutem Zustand ab 5000 Euro. Der Ferrari kostet das Zehnfache.
Auch der Cadillac Allanté, General Motors' Antwort auf den Mercedes SL, stammt von Pininfarina – und ist mit 13.200 Euro im Zustand 2 oder 7800 Euro im Zustand 3 für einen V8-Roadster ein Schnäppchen.
Im mittleren Preissegment bis 50.000 Euro tummeln sich ebenfalls zahlreiche Kreationen des Hauses: von kultigen Allzeit-Ikonen wie dem Alfa Spider, der im Wert nach wie vor steigt, bis zu Kenner-Geheimtipps wie dem Lancia Flaminia Coupé, das angeblich einer der persönlichen Favoriten des Firmengründers war.
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