(dpa/AUTO BILD/KI) Gouverneurin Kathy Hochul hat einen überarbeiteten Plan zur Einführung einer Mautgebühr für die Einfahrt nach Manhattan vorgestellt. Ab dem 5. Januar sollen Autofahrer während der Woche tagsüber 9 US-Dollar (circa 8,50 Euro) für die Einfahrt in den verkehrsreichsten Teil der US-Ostküstenmetropole bezahlen.
Ursprünglich war geplant, die Maut bereits im Sommer einzuführen und 15 US-Dollar zu verlangen. Wirtschaftliche Bedenken führten jedoch zu einer Überarbeitung und Reduzierung der Gebühren.

Politische Situation hat keinen Einfluss auf die Maut

Die Mautzone umfasst den südlichen Teil Manhattans bis zur 60th Street, mit einigen Ausnahmen. Ziel der Maßnahme ist es, den Verkehr und die Umweltverschmutzung zu reduzieren. Die Einnahmen aus der Maut sollen in die Verbesserung der Infrastruktur fließen.
Hochul betonte, dass die politische Situation, insbesondere die mögliche Wiederwahl Donald Trumps zum US-Präsidenten, keinen Einfluss auf die Entscheidung zur Einführung der Maut hatte. Trump hatte zuvor angekündigt, Pläne wie diese zu stoppen.