Kurioser Unfall: McLaren 570S in 60er-Zone gecrasht

McLaren-Crash: Polizei, Twitter

Das fand sogar die Polizei peinlich!

Auf gerader Strecke krachte der Fahrer eines McLaren 650S in eine Mauer. Per Twitter verhöhnte die Polizei den Bruchpiloten – und entschuldigte sich danach!
"Irgendwie hat es der Fahrer nicht geschafft, diesen Wagen in einer 65er-Zone auf der geraden Strecke zu halten." Mit diesem hämischen Tweet sorgte die britische Polizeieinheit der Surrey und Sussex Roads auf Twitter für großen Wirbel. Gemeint war der Fahrer eines McLaren 650S, der in der Nacht zum 1. Juni 2020 nahe Staines (Großraum London) die Kontrolle über den Supersportwagen verloren hatte und an einer ansonsten wenig befahrenen Straße in eine Mauer krachte. Ein Foto zeigt das spektakuläre Malheur: im Vordergrund das zerstörte Auto, im Hintergrund der Unfallpilot und seine Begleitung, die verständlicherweise etwas mürrisch dreinblickt. Beide Insassen blieben glücklicherweise unverletzt.
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Bis jetzt ist nicht bekannt, warum der 650 PS starke Sportwagen von der geraden Straße abgekommen ist. Die Polizei teilte mit, dass nichts auf einen Geschwindigkeitsverstoß oder eine sonstige Straftat hinweise. Im Netz wird spekuliert, ob die Begleitung des Fahrers diesen abgelenkt habe. Zudem wird sich – wie so oft bei Supercar-Crashs – über die vermeintliche Unfähigkeit des Fahrers amüsiert, der es nicht mal bei 40 mph (rund 65 km/h) geschafft habe, ein Fahrzeug auf der Fahrbahn zu halten.

Aufregung um Polizei-Tweet

Ziemlich schlecht kommt allerdings auch die Polizei weg. Ihr wird mehrfach vorgeworfen, sich über den Unfall lustig gemacht zu haben – obwohl die Hintergründe noch völlig im Dunkeln liegen. Ein Nutzer fragte kritisch: "Warum sind Eure Tweets so sarkastisch?" Da sah dann auch die Polizei ein, dass der Tweet unglücklich formuliert war: Den Tweet könne man tatsächlich als spöttisch interpretieren, was bei der Ermittlungslage nicht unbedingt fair gegenüber den Unfallopfern wäre. Gegenüber der "Daily Mail" ruderte Chefinspektor Michael Hooder zurück: "Wir wollten das Geschehene weder ins Lächerliche ziehen noch die Schwere des Unfalls herunterspielen." Mit dem Twitter-Beitrag habe man nur versucht, die Leute auf die Gefahren des Straßenverkehrs hinzuweisen und gleichzeitig innovativ im Bereich der sozialen Medien zu sein. Die Ermittlungen zu dem kuriosen Crash dauern weiter an.

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