Optisch erinnert das britische Rennwagen-Konzept an eine Mischung aus Formel-1-Wagen der Zukunft und Batmobil. Auch Einflüsse des Red Bull X2010 aus dem Computerspiel Gran Turismo sind klar zu erkennen. Das kommt nicht von ungefähr – denn McLaren gibt mit MP4-X einen weiten Ausblick auf Rennwagen der Zukunft.
Die Serienfahrzeuge von McLaren
McLaren MP4-X Concept
Die Pilotenkanzel ist abgeschlossen. Ein Head-up-Display liefert alle wichtigen Infos über die Streckenverhältnisse.
Bild: Werk
Der MP4-X hat ein futuristisches Design mit geschlossener Pilotenkanzel. Besonderer Clou ist die aktive Aerodynamik, bei der sich der Abtrieb wie von Geisterhand den Streckenverhältnissen anpassen soll. Im Cockpit gibt es für den Fahrer ein Head-up-Display, über das er alle wichtigen Informationen wie aktuelle Position, Gelbphasen oder auch Unfallpositionen abrufen kann. Das zweifellos abgefahrenste Feature, an dem die Ingenieure arbeiten, ist aber die "Synapsensteuerung". Hierbei soll der Fahrer allein mittels Gedanken das Fahrzeug steuern. Wie das funktionieren soll, verrät McLaren allerdings nicht.
Während das Head-up-Display schon serienreif ist, ist die Technologie der Synapsensteuerung noch ganz am Anfang ihrer Entwicklung. Beim MP4-X greifen die McLaren-Ingenieure sehr weit voraus. Antriebstechnisch konzentriert sich der britische Hersteller vor allem auf erweiterte Energie-Rückgewinnung – Solarenergie und induktives Aufladen über Kollektorflächen direkt auf der Rennstrecke sind dabei nur zwei Möglichkeiten.