Als Kennzeichnung für besonders sportliche Hochleistungsfahrzeuge nutzt Hyundai ein schlichtes N. Das N steht für Nürburgring. Denn in der Nähe der legendären Eifelrennstrecke betreibt Hyundai schon seit 2011 ein modernes Testzentrum. Alle Hyundai-Fahrzeuge mit dem N im Namen werden in der "Grünen Hölle" auf Herz und Nieren getestet und bis zur Serienreife entwickelt.
"Hochleistungsfahrzeuge waren schon immer ein wichtiger Teil unserer DNA", sagt Tyrone Johnson, Managing Director des Hyundai Motor Europe Technical Center (HMETC) in Rüsselsheim. Deshalb werde das Zentrum in der Eifel um zusätzliche 834 Quadratmeter für hochmoderne Tests erweitert.

N-Performance und E-Strategie vereinen

"Unsere Einrichtungserweiterungen am Nürburgring ermöglichen uns, unsere N-Performance noch nahtloser in unsere Elektro-Strategie zu integrieren. Darüber hinaus werden wir auch weiterhin unsere konventionelle Motorentechnologie optimieren", ergänzt der Hyundai-Manager.
Damit nicht genug: Auch für den Standort Rüsselsheim macht der südkoreanische Autobauer Geld locker. Mit einem sogenannten "Square Campus" vergrößert Hyundai dort die Forschungs- und Entwicklungskapazitäten deutlich. Die hochmoderne, 25.000 Quadratmeter große Anlage im Rhein-Main-Gebiet wird beispielsweise den bisher größten NVH-Prüfstand des Konzerns beherbergen.

Neue Prüfstände in Rüsselsheim

Die Abkürzung NVH steht für die englischen Begriffe Noise, Vibration and Harshness (auf Deutsch: Lärm, Vibration und Härte). Damit verfügt die Hyundai Motor Group in Rüsselsheim über neue, fortschrittliche Fahrwerks- und Antriebsstrang-Prüfstände.
Die Einrichtung wird sich auf die Verbesserung von Elektrofahrzeugen, Fahrerassistenzsystemen (ADAS), Infotainment und Elektrifizierungstechnologien konzentrieren. Ziel ist es, maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, die den Bedürfnissen der Kunden auf dem europäischen Markt gerecht werden sollen.