Melkus RS 2000
Der Flügeltürer aus dem Osten

Ein neuer deutscher Sportwagen biegt auf die Zielgerade ein: Melkus, die traditionsreiche Auto-Dynastie aus Dresden, wagt mit einem bildschönen Mittelmotor-Zweisitzer das Comeback.
Drei Zylinder, 1000 Kubik, 75 PS. Es gab mal eine Zeit, da lagen Autofahrer mit solchen Leistungsdaten ganz weit vorn. Es war die Zeit des real existierenden automobilen Einheitsbreis, als sich der Dresdner Rennfahrer und Konstrukteur Heinz Melkus aufmachte, den ostdeutschen Fahrzeugmarkt mit einer 1,07 Meter flachen Flügeltürflunder auf Basis des Wartburg 353 aufzumischen. Obwohl Melkus zwischen 1969 und 1979 nur 101 Autos fertigte, wurde der RS 1000 zur Legende. Nun ist Melkus zurück – mit dem RS 2000, einem reinrassigen Sportwagen mit Mittelmotor, rund 270 PS und den charakteristischen nach oben schwingenden Türen. Im November 2009 sollen die ersten von jährlich 25 handgefertigten Exemplaren die Produktionshallen in einem Dresdner Industriegebiet verlassen – zum Stückpreis von 100.000 Euro. AUTO BILD durfte exklusiv hinter die Kulissen schauen und dabei sein, als das 1:1-Modell den letzten Schliff bekam.
950 Kilo Leergewicht, 270 PS: Der RS 2000 verspricht Fahrspaß in Reinform

Bild: Hersteller
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