Mercedes 190 Tuning: Rieger Evo III Bodykit

Mercedes 190 Tuning: Rieger Evo III Bodykit

Evo-Kit für Baby-Benz

Der Mercedes 190 E 2.5-16 Evo II ist ein absoluter Hingucker, doch die nur gut 500 gebauten Stück sind nahezu unbezahlbar. Mit dem Evo-III-Kit von Rieger kann man jeden 190er zumindest optisch zum Evo machen.
Die 90er Jahre sind in: Passend dazu hat Rieger für den 190er Mercedes ein Bodykit im Evo-Stil im Angebot, das aus dem zahmen Baby-Benz einen absoluten Hingucker macht. Für die passende Evo-Power sorgen die Schrauber aus Eggenfelden aber nicht.

Rieger knüpft mit seinem Bodykit an die brachiale Optik des 190 E 2.5-16 Evolution II an.

Kaum ein Mercedes war so bieder und unaufgeregt wie der 1982 erschienene 190er (W 201). Mit anfangs 90, später bis zu 136 PS, sorgte der Baby-Benz zwar für kommodes Vorankommen, ganz sicher aber nicht für rote Backen und Dauergrinsen. Erst als Mercedes die Evo-Modelle auf den Markt brachte, kam sprichwörtlich Schwung in die Baureihe. Beide nur jeweils 502-mal als Homologations-Fahrzeug für die DTM gebaut, punktete der 190 E 2.5-16 Evolution 1989 mit 195 PS, als Evo II ein Jahr später sogar mit 235 PS. Genug Power für jede Menge Fahrspaß – verpackt in einer für den 190er brachialen Karosserie. Tief heruntergezogene Front, breite backen und ein enormer Heckspoiler, der von so manchem Kritiker als "Henkel zum Wegwerfen" gescholten wurde.

Gut gemachter Nachbau

Der ausladende Heckflügel polarisiert am stärksten.

Heute sind die Original-Evos begehrte Sammlerstücke und erzielen bei Auktionen Preise von rund 300.000 Euro. Doch es geht auch günstiger: Wer einen 190er in der Garage stehen hat oder günstig am Gebrauchtwagen-Markt abgreift, kann – ganz gleich welcher Motor unter der Haube steckt – mit dem Bodykit von Rieger zumindest die Evo-Optik nachahmen. Die Seitenansicht mit den weit nach hinten gezogenen Kotflügelverbreiterungen an der Hinterachse kommen dem Original ziemlich nahe, die Front- beziehungsweise Heckschürze von Rieger unterscheidet sich marginal durch größere Luftöffnungen vom Original. Der Heckflügel ist bei Rieger ähnlich ausladend wie ab Werk, allerdings verzichtet der Tuner auf die zusätzliche Spoilerlippe am Heckdeckel. Der Dachkantenspoiler, der die Sicht nach hinten weiter einschränkt, ist dagegen Ehrensache. Einziges Manko: Die Plakette für den Schaltknauf mit der Stückzahl-Nummer gibt's bei Rieger natürlich nicht, und auch der erste Gang ist nicht zwingend links unten, wenn man einen braven 190 E umrüstet. 

Autor: Michael Gebhardt

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