Mit dem Facelift der aktuellen Mercedes S-Klasse stand vor allem eines im Fokus: mehr Luxus. Schon die stark überarbeitete Front hinterlässt einen bleibenden Eindruck und hält mit der Dekadenz nicht hinterm Berg. Wer sich jedoch intensiver mit dem Konfigurator beschäftigt, stößt auf eine Neuerung, die zunächst überrascht – und mit den üblichen Erwartungen an eine S-Klasse bricht.
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Klassischerweise ist die moderne S-Klasse mit einem schwarzen Leder-Interieur verfügbar. Daneben sind zahlreiche weitere Leder- und Nappa-Leder-Varianten in Braun, Grau oder Beige wählbar. So weit, so normal. Doch mit dem Facelift gibt es eine weitere Ausstattungsmöglichkeit: die Ledernachbildung "Artico".
Lederfreier Luxus: Der neue "Artico"-Innenraum der Mercedes S-Klasse setzt auf tierfreie Materialien – ohne Preisnachlass.
Bild: Mercedes-Benz
Stoffsitze in einer S-Klasse? Auf den ersten Blick scheint das kaum zusammenzupassen. Stoff gilt traditionell als Material für Klein- und Kompaktwagen, allenfalls noch für ausgewählte Sportmodelle. Doch ausgerechnet in DER Luxuslimousine schlechthin?
Wer nun vermutet, Mercedes wolle damit den Einstiegspreis senken, wird enttäuscht. Die "Artico"-Ausstattung kostet exakt so viel wie das schwarze Echtleder. Unterm Strich stehen also mindestens 109.221 Euro auf der Rechnung. Die Ledernachbildung ist für alle Varianten erhältlich, inklusive AMG Line.

Die neue Stoff-Ausstattung ist ein wichtiger Schritt

Dabei geht es bei der neuen Stoff-Ausstattung ausdrücklich nicht um Verzicht oder Sparsamkeit. Mercedes positioniert "Artico" nicht als einfachere Alternative, sondern als gleichwertige Option für Käufer, die bewusst auf Leder verzichten möchten. Der Hintergrund: ein wachsendes Interesse an möglichst lederfreien und damit tierfreien Materialien im Innenraum – auch im Luxussegment.
Vegane Alternativen sind im Autobereich längst kein Nischenthema mehr. In Volumenmodellen gehören Lederersatzstoffe inzwischen zum Alltag, nun hält dieser Ansatz auch Einzug in die Luxusklasse. "Artico" im Innenraum der Mercedes S-Klasse ist weniger ein Kostenargument als ein Statement: Luxus definiert sich zunehmend nicht nur über Materialwert, sondern auch über Haltung und Anspruch.