Mercedes C250 Sport: Kurztest
C-Klasse verschärft

Mercedes dynamisiert sich fleißig weiter und offeriert mit dem C 250 Sport ein zweites Modell mit AMG-seitiger Rezeptur: Im Gegensatz zur A-Klasse wird jetzt aber auf Heckantrieb serviert.
Bild: Werk
- Manuel Iglisch
Engineered by AMG, das bürgt für Qualität; und für ein Maß an Dynamik, das Audi oder BMW kaum noch schmecken dürfte. Schließlich hat schon der A 250 Sport alles vernascht, was man ihm an fahrdynamischer Konkurrenz vorsetzte. Geht es nach seinen Erbauern, soll das C 250 Sport Coupé selbiges nun in der Mittelklasse wiederholen. Karosserie/Qualität Das serienmäßige Sportpaket AMG Plus bringt neue Schürzen, Schweller sowie mischbereifte 18-Zöller mit und dekoriert das Cockpit mittels Dreispeichenlenkrad, Sportsitzen (Einzelsitze im Fond), roten Akzentnähten sowie ebenfalls rot eingefärbten Gurten. Ferner schärfen das eigens abgestimmte Sportfahrwerk, die größeren Bremsen sowie eine direkter übersetzte Lenkung die Querdynamik nach.
Weitere Sportwagen mit Heckantrieb

Der Motor (R4 Turbo: 1796 cm³, 204 PS) drückt kraftvoll, dreht aber nur mäßig.
Bild: Ronald Sassen

Fahrwerk, Bremse und Mischbereifung potenzieren den Fahrspaß.
Bild: Ronald Sassen
Fazit
Mercedes baut das Sportcoupé, das man sich derzeit so sehnlichst von BMW wünscht. Motor und Getriebe reichen zwar nicht ganz an das Niveau der Münchner heran, das ebenso ehrliche wie fahraktive Handling entschädigt dafür aber bestens. Schade nur, dass Mercedes hierfür unverschämt viel Geld verlangt.
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