Mercedes CLK 63 AMG Black Series: Gebrauchtwagen
Black Series fahren für unter 100.000 Euro
Bild: Mercedes Benz AG
Modelle mit dem "Black Series"-Kürzel genießen bei Mercedes-Fans Legenden-Status – und gehen auch gebraucht richtig ins Geld. Was mit dem SLK 55 Black Series mit V8-Saugbenziner und satten 400 PS begann, endete mit dem bislang stärksten Modell der Stuttgarter Tuningschmiede: dem AMG GT Black Series mit 730 PS. Dazwischen ging u. a. auch der CLK 63 AMG Black Series an den Start.
Der Über-CLK stellte das zweite Modell dar, das Mercedes mit dem Black Series-Logo versah. Verräterisch: Die verbreiterte Spur von Vorder- und Hinterachse samt extrabreiten Kotflügeln. Optisch erinnert der Black Series auch mit seinen Lufteinlässen an den umgebauten CLK 63 AMG, den Mercedes in der Formel 1 als Safety Car zur Verfügung stellte.

Optisch verraten die verbreiterten Radhäuser und die Spoilerlippe auf dem Heckdeckel den Black Series.
Bild: Kerstenholz Autohaus GmbH
Aktuell steht im AUTO BILD-Gebrauchtwagenmarkt ein Exemplar zum Verkauf, das mit einem Preis von 88.880 Euro getrost als Black-Series-Schnäppchen durchgehen darf. Im Juli 2008 wurde dieses Modell das erste Mal zugelassen, stammt damit aus dem mittleren Produktionsjahr (2007 bis 2009). Die Laufleistung wird mit knapp 66.000 Kilometern angegeben.

Weniger Gewicht: Die Rücksitze flogen raus.
Bild: Kerstenholz Autohaus GmbH
Um das Gewicht des Black Series niedrig zu halten, ergriff AMG drastische Maßnahmen – bis hin zur Entfernung der Rücksitze. Im Cockpit sorgen Sportsite und Carbon-Akzente für sportliches Flair. Gegen Aufpreis gab es auch Schalensitze, die bei diesem Exemplar aber nicht verbaut wurden. Bis auf das kleine, abgeflachte Lenkrad und den angepassten Wählhebel der Siebengang-Automatik mutet der Innenraum ansonsten recht normal an.

Bild: Kerstenholz Autohaus GmbH
Mit seinem Preis von 88.880 Euro rangiert dieses Modell im mittleren Preissegment. Auch, wenn man es dem Auto nicht ansieht: Die Inseratsbeschreibung verrät, dass es sich um ein US-Modell handelt. Das Kombiinstrument scheint aber von Meilen- auf Kilometerstand umgebaut worden zu sein, auch die für US-Modelle typischen Seitenreflektoren gibt es bei diesem Fahrzeug nicht.

Mit 435 Litern wäre der Black Series theoretisch voll alltagstauglich. Die hintere Strebe erhöht die Torsionssteifigkeit.
Bild: Kerstenholz Autohaus GmbH
Andere CLK 63 AMG Black starten bereits ab rund 70.000 Euro – dann allerdings mit deutlich mehr Kilometern auf dem Tacho. Modelle mit kleineren Kilometerständen werden bis ungefähr 150.000 Euro gehandelt. So bleibt der CLK das derzeit günstigste Black Series-Modell.
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