Mercedes CLS 350 CDI Shooting Brake (2013): Gebrauchtwagen
Edel-Kombi 75.000 Euro unter Neupreis kaufen

Bild: Ando Automobile GbR
Der Mercedes CLS Shooting Brake war ein Experiment. Zwischen 2012 und 2018 wollten sie in Stuttgart testen, ob oberhalb des beliebten E-Klasse T-Modell noch Platz für einen zusätzlichen, besonders edlen Kombi wäre. Einige Jahre später wissen wir: Der CLS Shooting Brake hat zwar seine Fans, er konnte sich aber leider nicht durchsetzen. Für Gebrauchtwagenkäufer könnte er jedoch eine ernsthafte Alternative sein!
Zumindest dann, wenn Stauraum nicht die größte Prämisse ist. Trotz einer Außenlänge von knapp fünf Metern verliert er aufgrund seiner eleganten Dachlinie im direkten Vergleich zum E-Klasse T-Modell etwas an Ladevolumen. 590 bis 1550 Liter Kofferraum dürften aber für die meisten Spontaneinkäufe ausreichen. Dafür versprüht der CLS Shooting Brake einen Hauch mehr Extravaganz als die solide, aber auch etwas biedere E-Klasse.
Nur die zweite Generation gab es als Shooting Brake
Hinzu kommt, dass es nur von der zweiten Generation des Mercedes CLS (C 218) eine Kombiversion (X 218) gab, weder der Vorgänger, noch der Nachfolger wurden als Shooting Brake angeboten. Die Motorenpalette reichte vom CLS 220 d (anfänglich 250 CDI) mit mageren 170 PS bis zum AMG-Topmodell CLS 63 S 4Matic mit standesgemäßen 585 PS. Trotz der großen Antriebsvielfalt ist das Angebot auf dem Gebrauchtwagenmarkt überschaubar. Gepflegte Exemplare gibt es kaum.

Vormopf oder Mopf? An dieser Frage scheiden sich beim CLS der zweiten Generation die Geister. Dieser Shooting Brake ist ein frühes Modell vor der Überarbeitung.
Bild: Ando Automobile GbR
"Ando Automobile GbR" hat momentan einen Mercedes CLS 350 CDI 4Matic Shooting Brake in der klassischen Farbe "Obsidianschwarz Metallic" im Angebot. Der Kombi wurde erstmals im März 2013 zugelassen, ist also ein Vorfaceliftmodell, denn die Überarbeitung des CLS erfolgte erst ab September 2014. Ob Mopf oder nicht ist am Ende des Tages Geschmackssache, wobei die frühen Modelle naturgemäß etwas günstiger sind.
Der schwarze Kombi hat 182.000 Kilometer auf dem Tacho, soll aber scheckheftgepflegt sein. Im Inserat wird jedoch auch erwähnt, dass die letzte Wartung im November 2022 durchgeführt wurde – der nächste Service ist also fällig. Ebenfalls nicht so schön: Der CLS hat vier Vorbesitzer.
Listenpreis: über 90.000 Euro
Dafür bestellte der Erstbesitzer seinen in der Basis bereits 68.366 Euro teuren CLS 350 CDI 4Matic mit einer Fülle an Extras. Zu den nennenswerten Highlights gehören die AMG-Line, Standheizung, Keyless, abnehmbare Anhängerkupplung, Comand Navi, Logic 7-Soundsystem von Harman Kardon und einiges mehr. Letztendlich standen über 90.000 Euro auf der Rechnung.

Die Kombination Schwarz/Schwarz geht immer. Der Innenraum wirkt angesichts der Laufleistung nicht übermäßig verschlissen.
Bild: Ando Automobile GbR
Elf Jahre und gute 180.000 Kilometer später soll der 265 PS starke CLS Shooting Brake mit Dreiliter-Diesel und Allrad noch 16.990 Euro kosten, was einem heftigen Wertverlust von etwa 75.000 Euro entspricht. Im Preisvergleich gehört er damit zu den günstigsten Exemplaren mit AMG-Line am Markt.
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