Mercedes CLS 400 Coupé: Test
Neuer 333 PS starker V6 mit Biss

Den facegelifteten Mercedes CLS gibt es jetzt auch als 400er-Modell:
Das Limo-Coupé mit jetzt 333 PS markiert die goldene Mitte zwischen Diesel-Vernunft und V8-Dekadenz.
Das Limo-Coupé mit jetzt 333 PS markiert die goldene Mitte zwischen Diesel-Vernunft und V8-Dekadenz.
- Ben Arnold
Der perfekte CLS musste bisher acht Zylinder haben: CLS 500, CLS 55 AMG, CLS 63 AMG sind faszinierende Power-Limos. Alle anderen Motorisierungen wirkten im Abgleich stets verhältnismäßig blutleer. Im modellgepflegten CLS gibt es jetzt erstmals einen V6-Biturbomotor mit 333 PS. Bleibt alles anders? Die aufgeladene Maschine tritt famos an, sprüht bereits aus dem Drehzahlkeller vor Temperament, setzt sich dabei auf Anhieb vom turbolosen Vorgänger CLS 350 ab. Dieser musste nicht nur mit 27 PS weniger, sondern vor allem mit 370 statt 480 Newtonmetern auskommen. Mit gemessenen 5,5 Sekunden bis 100 km/h fährt das Auto dem Vorgänger klar davon – der brauchte von uns ermittelte 6,3 Sekunden. Bis 200 km/h wächst der Vorsprung auf 4,2 Sekunden (20,1 zu 24,3 Sekunden) an. Bei beiden gleich: die abgeregelte Spitze von 250 km/h.
Fazit
Der neue V6 hat Biss, Stimme und Charakter – und steht dem CLS hervorragend zu Gesicht. Dank Biturbo herrscht unterhalb der V8-Tornados nicht mehr Flaute, sondern Starkwind. Gegenüber dem Vorgänger CLS 350 bietet der 400er bessere Fahrleistungen bei gleichbleibendem Verbrauch zum geringeren Preis.
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