Mercedes GLA 45 AMG: Fahrbericht
Satte 360 PS im GLA 45 AMG

Mercedes lässt es unter den kompakten SUVs mit dem GLA AMG 45 mächtig krachen. Mit 360 PS setzt er eine deftige Duftmarke. Hier kommt unser Fahrbericht!
Mercedes kommt spät, aber gewaltig: Denn um den GLA im dichten Feld der kompakten Geländewagen schnell nach vorne zu bringen, spendieren die Schwaben dem Nachzügler gleich zum Start einen Nachbrenner und bieten den Ableger der A-Klasse deshalb zu Preisen ab 55.871 Euro auch als GLA 45 AMG an. Der sieht nicht nur sportlicher aus der Audi Q3 und der BMW X1, sondern hat mit seinem 360 PS starken Vierzylinder auch deutlich mehr Leistung als die bayerische Konkurrenz. Dort ist nämlich schon bei 310 und bei BMW sogar bei 245 PS Schluss.
Erster Fahrbericht: Mercedes GLA 250
Verruchte Donnerschläge durch das Zwischenngas
Video: Mercedes GLA 45 AMG
Launch!
Alles im AMG geht viel direkter

Die Sportsitze mit integrierten Kopfstützen packen kräftig zu und sind mit roten Nähten verziert.
Bild: Werk
Nachdem schon der zivile GLA den Dynamiker unter den kleinen Geländewagen gibt, hat AMG auch beim Design noch einmal ordentlich nachgelegt. Vorn der neue Twinblade-Grill aus Affalterbach, ein Splitter und markante Flics, hinten der Diffusor und ein riesiger Spoiler, und an der Flanke zweifarbige Schwellerleisten und schwarze 20-Zöller mit roten Ringen – damit kann man sich auch im aktuellen Sportstudio sehen lassen. Dazu gibt es zumindest für die Startauflage auch eine auffällige Folierung. "Denn wer sich für so ein Auto entscheidet, der will auch ein bisschen Show machen", sagt AMG-Marketingchef Thomas Rappel, der dem GLA 45 mittelfristig die Rolle als meistverkauftes AMG-Modell weltweit zutraut und deshalb bei diesem Auto gerne besonders dick aufträgt. Doch haben die schnellen Schwaben auch ein Herz für Leisetreter: Wem die Kriegsbemalung nicht gefällt, der kann sie kurzerhand abbestellen.
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