Mercedes S 600 L: Gebrauchtwagen
V12-Limousine mit 100.000 Euro Wertverlust!

Bild: Fahrzeugvermittlung Bodensee
Auffällig: Laut Inserat wurden Front- und Heckstoßfänger, Kühlergrill, Schweller, Rückleuchten, Diffusor und sogar das Lenkrad gegen Originalteile des AMG S 65 getauscht.

Von hinten kaum als S 600 zu erkennen – der Umbau zeigt klar S-65-Optik.
Bild: Fahrzeugvermittlung Bodensee
Die Ausstattung lässt kaum Wünsche offen: schwarzes Leder, Massagesitze vorn und hinten, Magic Body Control, ein Fahrwerk, das Bodenwellen per Kamera erkennt, und Air-Balance-Paket. Dazu kommen Assistenzsysteme wie 360-Grad-Kamera, Fahrassistenz-Paket Plus und Nachtsicht-Assistent.
Besonders eindrucksvoll ist der Fond: Mit fast 5,30 Metern Länge bietet der S 600 L üppige Beinfreiheit. Die Rücksitze sind elektrisch verstellbar, verfügen über Sitzklimatisierung und eine ausklappbare Beinstütze. Dazu kommt eine Kühlbox in der Mittelkonsole – ein Detail, das sonst eher in Staatskarossen zu finden ist.

Hinten herrscht Lounge-Atmosphäre: viel Leder, verstellbare Sitze und Entertainment.
Bild: Fahrzeugvermittlung Bodensee
Das große Panoramadach sorgt für Helligkeit, während das Burmester-Soundsystem und die Fond-Entertainment-Bildschirme für Unterhaltung sorgen. In Kombination entsteht der typische Chauffeurs-Charakter.
Vom Neuwagenpreis weit entfernt
Bei seiner Einführung 2014 kostete der Mercedes S 600 L mindestens 164.279,50 Euro. Mit nahezu vollständiger Ausstattung kletterte der Preis schnell über 180.000 Euro. Heute steht das hier beschriebene Exemplar mit rund 75.000 Kilometern für rund 60.000 Euro im Netz. Der Wertverlust in elf Jahren beträgt damit mehr als 100.000 Euro.
Doch wer über einen gebrauchten S 600 nachdenkt, sollte die laufenden Kosten nicht unterschätzen. Zwölf Zylinder und komplexe Technik bedeuten teure Wartungen und hohe Ersatzteilpreise. Gerade Sonderlösungen wie Magic Body Control oder die elektrisch verstellbaren Fondsitze können ins Geld gehen.
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