Mercedes SLS AMG Black Series: Fahrbericht
Schwarz gefahren

631 PS und eine konsequent auf die Rennstrecke zielende Auslegung von Aerodynamik und Fahrwerk machen den Mercedes SLS AMG BlackSeries zum Daueranwärter auf Bestzeiten.
- Frank Wiesmann
Schwarzfahren kostet. Löst man für Bus oder Bahn keinen Fahrschein, sind rund 40 Euro fällig – und die Freude am (Mit-)Fahren aufgrund der eigenen Nachlässigkeit ist meist dahin. Beim SLS Black Series sind dagegen 249.900 Euro zu entrichten, bevor sich überhaupt ein Rad dreht. Weitaus teurer also, dafür aber an Spaß und Spannung kaum zu toppen. Seinen Piloten empfängt der SLS AMG Black Series deutlich aufgemuskelt. Vorn wuchern die Kotflügel pro Seite 13, hinten gar 26 Millimeter weiter nach außen. Somit tritt der Black Series ähnlich stämmig auf wie der Rennwagen SLS AMG GT3, der zur Designinspiration herhalten durfte. Dieses Outfit ist allerdings keine oberflächliche Kraftmeierei, sondern vielmehr notwendig, um den breiteren, mattschwarz lackierten und glanzgedrehten 19- respektive 20-Zöllern genügend Freiraum zu verschaffen.
Weitere Sportwagen mit Heckantrieb

Die Keramik-Verbundbremsanlage hat 402-mm-Scheiben vorn und 360-mm-Scheiben hinten.
Bild: Werk

Einen derart großvolumigen V8 hat vor AMG (631 PS) noch niemand auf 8000 Touren getrimmt.
Bild: Werk
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