Michelin Pilot Sport EV2

Michelin Saisonvorschau Formel E-Weltmeisterschaft

Neuer Rennreifen für die neue Saison

Am 15. Dezember 2018 geht die FIA Formel E-Weltmeisterschaft wieder auf die Rennstrecke. Michelin steht der rein elektrischen Rennserie von Beginn an als exklusiver Reifenpartner zur Seite. Für die aktuellen Gen2-Fahrzeuge entwickelte die französische Premiummarke einen neuen Pneu.

Newcomer: BMW schickt ein eigenes Werksteam ins Rennen. Die beiden Boliden werden pilotiert von António Félix da Costa und Alexander Sims.

©Michelin

Noch spektakulärere Elektroboliden, noch innovativere Technologien und ein prominent besetztes Teilnehmerfeld: Am 15. Dezember startet die FIA Formel E-Meisterschaft in ihre fünfte Saison.
Zum Saisonstart können sich Fans und Fahrer auf zahlreiche Neuerungen freuen. Auf dem Kalender stehen 13 Läufe in zwölf internationalen Metropolen auf fünf Kontinenten – am 25. Mai gastiert die Meisterschaft auch in Berlin. Dabei bringt die Formel E die Renn-Action direkt zu den Menschen, denn gefahren wird ausschließlich auf Stadtkursen. Aus Reifensicht halten diese Strecken spezielle Herausforderungen bereit. Bei den Fahrbahnbelägen wechseln sich oftmals Asphalt und Beton ab, darüber hinaus sind die Pisten mitunter uneben. Rutschige Fahrbahnmarkierungen, mitunter sogar Straßenbahnschienen kommen hinzu. Dennoch dürfen die Teams laut Reglement bei sämtlichen Saisonläufen lediglich eine Reifenspezifikation verwenden – ganz gleich, ob bei sengender Hitze oder im strömenden Regen. Folglich muss dieser Allrounder bei allen Straßen- und Wetterverhältnissen funktionieren.

Hohe Energieeffizienz und umweltbewusstes Verhalten

Zudem steht den Piloten pro Rennwochenende ein stark limitiertes Reifenkontingent zur Verfügung. Die Profis erhalten zwei Sätze neuer Reifen von Michelin, also insgesamt acht Pneus. Mit ihnen müssen sie zusätzlich zu den beiden freien Trainingssessions und der Qualifikation auch die sogenannte Super Pole sowie das 45-minütige Rennen bestreiten. Diese Selbstbeschränkung senkt sowohl die Anzahl der produzierten Reifen als auch den Transportaufwand deutlich – auch hierdurch bringt die Formel E attraktiven Rennsport mit hoher Energieeffizienz und umweltbewusstem Verhalten in Einklang.

Top-Performance bei jedem Wetter: der neue MICHELIN Pilot Sport

Grip-gewaltiges Leichtgewicht: Der nochmals rollwiderstandsoptimierte MICHELIN Pilot Sport ist bis zu 2,5 Kilogramm leichter als der Vorgänger.

©Michelin

Für die neue, deutlich leistungsstärkere Formel E-Fahrzeuggeneration entwickelten die Experten von Michelin einen maßgeschneiderten Reifen: Der MICHELIN Pilot Sport vereint die bewährten Tugenden seines Vorgängers auf sich und überzeugt gleichzeitig mit nochmals niedrigerem Gewicht sowie weiter reduziertem Rollwiderstand. In Zahlen ausgedrückt: Jeder Vorderreifen bringt zwei Kilogramm weniger auf die Waage, beim Hinterreifen reduzieren sich die ungefederten Massen sogar um 2,5 Kilogramm pro Pneu. Die gesamte Gewichtsersparnis summiert sich auf rund neun Kilogramm oder 20 Prozent. Auch beim Rollwiderstand erzielten die Ingenieure des französischen Reifenherstellers deutliche Fortschritte, natürlich ohne Abstriche in puncto Performance und Sicherheit. Damit tragen die neuen Reifen entscheidend zur größeren Reichweite der Elektrorennwagen bei. Unverändert blieb hingegen der Innendurchmesser: Die Formel E rollt auf Pneus im handelsüblichen 18-Zoll-Format und der Dimension 245/40R18 vorne sowie 305/40R18 an der Hinterachse. Mit seinem asymmetrischen Laufflächenprofil, das an die Serienreifen der Marke erinnert, spielt der MICHELIN Pilot Sport seine Stärken sowohl bei Nässe als auch auf trockenem Asphalt aus und erreicht schnell sein optimales Temperaturfenster.

Positives Feedback der Fahrer und Teams

"Seit der Debütsaison 2014 kamen in der Formel E drei unterschiedliche Reifentypen von Michelin zum Einsatz", erläutert Serge Grisin, Leiter des Formel E-Programms von Michelin. "Der neue MICHELIN Pilot Sport ist das Ergebnis umfangreicher Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Hierzu haben wir sämtliche Daten und Erkenntnisse aus den vier zurückliegenden Saisons sorgfältig analysiert. Sowohl im Rahmen der offiziellen Testfahrten in Valencia als auch bei den Privattests haben wir von Fahrern und Teams in allen Bereichen sehr positive Rückmeldungen erhalten. Dank der leistungs- und reichweitenstärkeren Autos macht die Formel E einen großen Schritt nach vorne. Wir sind stolz, dass wir mit dem innovativen MICHELIN Pilot Sport unseren Teil dazu beitragen können."

Motorsport-Erkenntnisse für Serienreifen

Zweiter Neueinsteiger: Das Team HWA Racelab ist Rennsport-Fans unter anderem aus der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) bekannt.

©Michelin

Traditionell nutzt die Premiummarke aus Clermont-Ferrand ihr Engagement im Motorsport zur Entwicklung innovativer Technologien, die letztlich ihren Kunden zugute kommen. Jüngstes Beispiel für diesen Wissenstransfer ist der Pilot Sport 4: In diesen Serienpneu, der für alle gängigen Fahrzeugmodelle in den Dimensionen 16- bis 21-Zoll zur Verfügung steht, flossen zahlreiche Erkenntnisse aus der Formel E ein. Gleiches gilt für die rollwiderstandsoptimierten Reifen, die Michelin speziell für Elektroautos anbietet. Sie ermöglichen eine spürbar höhere Reichweite. "Sowohl in der Serie als auch im Motorsport setzen wir dabei auf die Michelin Total Performance Philosophie. Das heißt: Die Reifen von Michelin sind in allen Disziplinen erstklassig – ohne Schwächen und Kompromisse."

Alle Rennen der kommenden Saison

Der Kalender der Formel E weist ebenfalls einige Neuerungen auf. Erstmals gastiert die Serie im Nahen Osten, genauer gesagt vor den Toren der saudi-arabischen Hauptstadt Riad, wo am 15. Dezember das Auftaktrennen stattfindet. Danach stehen Marrakesch (12. Januar 2019), Santiago (26. Januar), Mexiko-Stadt (16. Februar) und Hongkong (10. März) auf dem Programm. Nach dem Zwischenstopp im chinesischen Sanya (23. März) beginnt am 13. April in Rom die "Europa-Tournee" der rein elektrischen Rennserie, die über Paris (27. April), Monaco (11. Mai) und Berlin (25. Mai) bis nach Bern führt (22. Juni). Die beiden Finalläufe finden am 13. und 14. Juli erneut in New York statt.
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