Mit Fahrzeugen wie dem Suzuki Carry oder dem Subaru Libero haben die Japaner in den 80er-Jahren die Klasse der Minivans begründet. Doch die Dinger waren höher als breit und sahen so hilflos und komisch aus, dass eine Karriere im Land der schnellen Autobahnen unmöglich war.
Alle News und Tests zum Honda Jazz, Opel Meriva und Suzuki Wagon R+

Der Fahrkomfort kommt längst nicht mehr zu kurz

Opel Meriva
Viel Platz und gute Übersicht sind gute Kaufargumente für Minivans wie Jazz, Meriva und Wagon R+.


Heute sind die Nachfolger der kleinen Raumwunder schwer gefragt. Auch weil sich die spezielle Bauform und Fahrkomfort nicht mehr ausschließen. Honda Jazz und Opel Meriva lassen sich wie ausgewachsene Kompakte bewegen, selbst der kleinere Suzuki Wagon R+ ist mit strammen 96 PS kein Landstraßenhindernis mehr. Alle drei verbinden hohe Flexibilität mit grundsolider Qualität. Schade, dass ausgerechnet passende Automatikgetriebe entweder nicht empfehlenswert (Honda und Opel) oder, wie beim Suzuki, gar nicht zu bekommen sind.
Was bei den AUTO BILD-Testwagen aufgefallen ist, und auf welche Mängel Käufer beim gebrauchten Honda Jazz, Opel Meriva und Suzuki Wagon R+ außerdem achten sollten, erfahren Sie in der Bildergalerie.

Bildergalerie

Honda Jazz 1.4 S, Opel Meriva 1.6 16V, Suzuki Wagon R+ 1.3
Honda Jazz 1.4 S
Honda Jazz 1.4 S
Kamera
Minivans um 3000 Euro im Test

Fazit

Wer glaubt, die kleinen Spardosen müssten billig zusammengeschustert sein, der irrt – vom TÜV kommt viel Lob. Unterschiede gibt’s dagegen bei den Fahrern: Jazz und Meriva stammen oft aus pflegender Rentnerhand, Wagon R+ mussten eher bei Handwerkern ran.