Nicht jeder, der einen Ferrari besitzt, sollte ihn auch fahren dürfen. Wie ein 37-Jähriger, der die 560 PS des California T nun zum Rasen ausgenutzt und sich und andere in Gefahr gebracht hat. Denn der Mann ist mit 193 km/h durch den Hamburger Elbtunnel gerast – erlaubt sind an der Stelle nur 80 km/h.

Im Tunnel gab der Raser Gas

Kurz vor der Tunneleinfahrt wurde die Polizei auf den Raser aufmerksam, teilte die Polizei mit. Dort soll er bereits auf über 130 km/h beschleunigt haben. Im Tunnel stieg er dann noch mal aufs Gas, auf Höhe der A7-Anschlussstelle Othmarschen hielt eine Polizeistreife das Fahrzeug schließlich an.
Bei dem Fahrer wurde ein Alkoholtest vorgenommen, der einen Wert von 0,41 Promille ergab. Aufgrund der insgesamt enthemmten Fahrweise leitete die Polizei ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr ein. Wie es hieß, ist der Mann zudem verdächtig, ein verbotenes Straßenrennen durchgeführt zu haben, angeblich mit einem weiteren Ferrari.
Die Folge: Die Polizei griff knallhart durch, der Sportwagen wurde vor Ort als Tatmittel beschlagnahmt. Den Raser erwartet eine Geldstrafe, eine längere Sperre der Fahrerlaubnis sowie die gerichtliche Einziehung des Fahrzeugs.