Gute Gründe gibt es viele, doch nur wenige effektive Wege, um das Typenschild an der Kofferraumklappe lackschonend loszuwerden. Besonders bewährt haben sich Hitze und Zahnseide, wenn es darum geht, die kleinen glänzenden Buchstaben und Zahlen zu eliminieren. Ein paar zusätzliche Mittelchen sorgen für ein makelloses Ergebnis, am Ende sieht es so aus, als hätte das Schild am Heck nie existiert.
Zahnseide, Chemie oder ein Radierteller aus Gummi für den Akkuschrauber
Um den Klebstoff anzulösen hilft Hitze. Die bekommt der Lack ab, wenn man an sonnenreichen Tagen das Fahrzeugheck in die Sonne stellt. Nach einer Stunde erhitzt sich der Lack auf 45 bis 60 Grad Celsius. Versteckt sich die Sonne hinter Wolken, dient ein Heißluftfön als Ersatz. Den allerdings nicht zu dicht an den Lack halten, denn ab Temperaturen von 100 Grad Celsius – die sind mit einem Heißluftfön schnell erreicht – können die Lackschichten Schäden davontragen. Gute 50 Grad reichen dagegen vollkommen aus und sind unbedenklich.
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Gute 50 Grad Celsius reichen aus, um anschließend mit der Zahnseide mühelos durch den Klebstoff zu kommen.
Bild: Daniel Ewen
Nach dem Erhitzen gleitet die Zahnseide mühelos zwischen Schildchen und Klebeschicht, die einzelnen Buchstaben und Zahlen fallen einfach ab. Die verbleibenden Klebstoffreste lassen sich mit einem Klebstoffentferner beseitigen. Das Spray direkt auf ein Papiertuch auftragen und die Reste mit dem feuchten Tuch bedecken, damit das Lösungsmittel in den Klebstoff eindringen kann. Kurz darauf lassen sich die Reste mit einem Mikrofasertuch gut aufnehmen.

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Häufiger Bestandteil bei solchen Plaketten- und Klebstoffentfernern sind übrigens Orangenterpene. Die werden durch Destillation aus den Schalen von Citrusfrüchten gewonnen. Das natürliche Lösungsmittel klingt und riecht ökologisch, ist aber dennoch schädlich für den Lack, wenn es dauerhaft drauf bleibt. Daher sollte das Lösungsmittel vom Lack komplett entfernt werden.
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Nach der Politur erinnern nur die entfernten Schildchen an den Modellschriftzug.
Bild: Daniel Ewen
Wer lieber ohne Chemie arbeiten möchte, wählt eine Radierscheibe als Aufsatz für den Akkubohrer. Die schrubbt die Reste noch schneller ab. Bleibt am Ende dennoch eine leichte Schattierung, die den Umriss des ehemaligen Typenschildes erkennen lässt, hilft eine Autopolitur. Dabei muss kein stark abrasiver Lackreiniger sein, um ein glänzendes und komplett spurenfreies Ergebnis zu erreichen. Eine All-in-one-Politur genügt vollkommen aus.

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