Eigentlich sind alle müde, aber einer muss ja fahren. Auf längeren Touren hat das wohl schon jeder Autofahrer einmal erlebt. Also nix wie schnell nach Hause oder hin ans Urlaubsziel. Mangelnde Konzentrationsfähigkeit durch Müdigkeit ist lebensgefährlich. Ständiges Gähnen, vielleicht schon zufallende Augen, der sogenannte Sekundenschlaf, sind sichere Indizien für eine dringend notwendige Pause.
Manche Autos verfügen auch über Müdigkeitserkennungssysteme, oft auch Aufmerksamkeits-Assistent genannt. Das überwacht und analysiert Lenkverhalten des Fahrers und warnt ihn mittels eines optischen und/oder akustischen Signals. Spätestens jetzt ist ein Stopp oder Fahrerwechsel ratsam.
Autobahnverkehr in NRW
Schnell ans Ziel und auf die eigentlich notwendige Pause zu verzichten, ist keine gute Idee.
Bild: DPA

Dafür liefert eine Kamera im Innenraum des Autos Bilder von Kopfhaltung, Gesichtsausdruck und Blickverhalten an eine Software. Die analysiert anhand von Algorithmen die Bilder und der Assistent erkennt und warnt vor zunehmender Müdigkeit.

Sensoren erkennen Lenkfehler

Ein weiteres Merkmal dafür sind dabei auch häufiger auftretende kleine Lenkfehler, die der Fahrer, weil selbst erschrocken, abrupt korrigiert. Lenkwinkelsensoren werten diese ruckartigen Lenkbewegungen ebenfalls als Folge nachlassender Konzentration bzw. Müdigkeit und aktivieren die Warnsignale.
Egal ob Gähnen oder warnendes Piepen, es sollte der Fahrerin oder dem Fahrer sicher nicht piepegal sein.