Musik im Auto als Risikofaktor
Welche Lieder Sie am Steuer vermeiden sollten

Welche Songs laufen in deutschen Autos rauf und runter? Die Plattform Finn hat nachgeforscht und enthüllt, welche Tracks beliebt sind – und von welchen man besser die Finger lässt.
Bild: iStock.com/Olena Miroshnichenko
- Lukas Bruckmann
Für viele Menschen weltweit ist das Musikhören ein unverzichtbarer Bestandteil einer Autofahrt. Doch von welchen Liedern lassen sich die Deutschen während einer Fahrt eigentlich beschallen? Dieser Frage ging die Auto-Website Finn auf den Grund. Neben den allgemein beliebtesten Songs und Genres schauten sich die Expertinnen und Experten weitere Hörgewohnheiten an. So analysierten sie die populärsten schnellsten Lieder – diese bergen nämlich eine unterschätzte Gefahr.
Lieder ohne Tempolimit
Wie schnell ein Song ist, wird anhand der Schläge pro Minute (BPM) bestimmt. Das sind die zehn schnellsten Lieder, die die Deutschen in ihrem Auto am liebsten hören:
- American Idiot von Greenday, 186 BPM
- Mr. Blue Sky von Electric Light Orchestra, 178 BPM
- Yellow von Coldplay, 173 BPM
- Stressed Out von Twenty One Pilots, 170 BPM
- Cruel Summer von Taylor Swift, 170 BPM
- Mädchen auf dem Pferd von Luca-Dante Spadafora
- Friesenjung von Ski Aggu, 161 BPM
- Don't Stop Me Now (Remastered 2011) von Queen, 156 BPM
- Iris von The Goo Goo Dolls, 156 BPM
- Liebe auf der Rückbank von Finch, 155 BPM
Einen Musikgang runterschalten
Adrian Smiatek, Unternehmenssprecher von Finn, warnt vor den Auswirkungen, die schnelle Musik auf das Fahrverhalten haben kann. So würden Autofahrer dazu neigen, sich dem Tempo des Songs anzupassen. "Hören von schneller Musik am Steuer kann sich negativ auf das Fahrverhalten auswirken und zu höheren Geschwindigkeiten und gefährlichen Fahrmanövern führen." Dadurch erhöhe sich das Unfallrisiko erheblich.
Smiateks Tipp: "Achten Sie beim Fahren immer auf Ihr Fahrzeug, die Straße und die Fahrzeuge um Sie herum. Lassen Sie sich nicht durch Musik ablenken und versuchen Sie vielleicht mal, etwas entspanntere, langsamere Lieder zu hören."
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