Nachwuchsfahrer Daniel Abt
Geht er 2015 in die DTM?

Daniel Abt ist eines der größten deutschen Talente im Motorsport. Aber wo wird der Bayer 2015 fahren? Diese Möglichkeiten bestehen.
Bild: Picture-Alliance
- Bianca Garloff
- Oliver Müller
Daniel Abt tanzt dieses Jahr auf zwei Hochzeiten: In der Nachwuchsserie GP2 und ab dem Wochenende in der neuen Elektro-Rennserie Formel E. Doch wohin führt die Zukunft den Nachwuchsrennfahrer? „Ich weiß nicht, ob es Sinn macht, noch mal ein Jahr GP2 zu fahren“, sagt Abt zu AUTO BILD MOTORSPORT. In der GP2 fährt Abt bereits seit zwei Jahren. Seine Bilanz: 2013 Gesamtplatz 22 mit mageren elf Punkten, aktuell liegt er vier Rennen vor Schluss mit 27 Zählern auf Tabellenplatz 13.
Tourenwagen statt Formel-Renner?

Abt-Audi: Das Team von Daniels Vater Hans-Jürgen setzt in der DTM vier Audi ein, wie diesen von Miguel Molina.
Kein Weg zurück
Abt glaubt nicht an einer Wiederholung der Geschichte von Mercedes-Pilot Paul di Resta, der nach seinem DTM-Titel 2010 zu Force India in die Königsklasse wechselte. „Auch wenn man in der DTM super fährt, kommt man nicht mehr so einfach in die Formel 1. Das wird nicht passieren. Vielleicht kann man noch Sportwagen fahren“, sagt Abt realistisch. Dennoch hätte ein Engagement in der DTM einen entscheidenden Pluspunkt. „Man verdient auch endlich mal Geld. Das muss ja auch das Ziel sein als Rennfahrer“, so Abt weiter.
Option Amerika?

Post-Renner: Das Logistikunternehmen DHL ist in der IndyCar-Serie aktiv. Pilot Ryan Hunter-Reay gewann 2014 sogar das Saisonhighlight Indianapolis 500.
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