Nachwuchsförderung
McNish sucht Superstars

Vom Kartfahrer zum Superstar. Gemeinsam mit der Jim Russell racing drivers school sucht Jurymitglied und zweifacher Le Mans-Sieger Allan McNish weltweit nach talentierten Piloten.
- Virginia Brusch
Erfolgreiche Formel-1-Fahrer aus den Vereinigten Staaten oder Kanada sind eher selten. Der bisher letzte, der sich in der automobilen Königsklasse versuchte, war Scott Speed. Bis zu seinem Rauswurf nach dem GP von Europa auf dem Nürburgring 2007 war der Amerikaner in 28 Grand Prix für Toro Rosso meist hinterhergefahren. Die magere US-Bilanz in der Formel 1 will nun die "Jim Russell racing drivers school" aus Sonoma/Kalifornien aufpolieren. In einer aufwändigen Sichtung wurden Talente gesucht. 40 Nachwuchsfahrer schafften es ins Finale. Dort mussten die potentiellen künftigen Formel-1-Stars ihr Können hinter dem Steuer eines Rennkarts (28 PS) und des Formelfahrzeugs FJR-50 (300 PS) unter Beweis stellen. Auch Kenntnisse in der Automechanik und der Umgang mit Medienvertretern wurde auf dem Gelände des Infineon Raceways beäugt und bewertet. Die Jury wurde dabei angeführt vom zweifachen Gewinner des 24-Stunden-Rennens in Le Mans und Ex-F1-Pilot Allan McNish (40).
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Allan McNish als Jurymitglied

Bild: Werk, Audi Motorsport
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