NASCAR: Todd Gilliland
Amerikas Antwort auf Verstappen

Todd Gilliland ist mit 16 Jahren der jüngste Champion einer NASCAR-Rennserie. Dabei sind dort in der Regel alte und routinierte Haudegen am beliebtesten.
Bild: Facebook/Gilliland; Getty Images
- Michael Zeitler
Auch in der NASCAR-Serie ist der Jugendwahn angekommen. Mit Chase Elliot ist ein Rookie noch immer im Titelkampf und fährt am Wochenende in Talladega um den Einzug in die dritte Playoff-Runde. Dann haben nur noch acht Fahrer Titelchancen.
Und bald könnte der nächste Jungsporn in der Top-Kategorie, dem Sprint-Cup, anklopfen: Todd Gilliland. Der 16-Jährige ist der jüngste Champion einer Rennserie unter dem NASCAR-Dachverband. Er holte sich die Krone in der K&N Pro Series West, wo zwar rund 100 PS schwächere Fahrzeuge (maximal 650 PS) eingesetzt werden, aber auch schon Fahrer wie Ex-Sprint-Cup-Champion Kevin Harvick Meister wurden.

Tony Stewart ist der älteste Chase-Teilnehmer, mit 45 Jahren
Der älteste Pilot im NASCAR-Feld 2016 ist Boris Said, ein Amerikaner mit syrischen Wurzeln und einem Vater (Bob Said), der 1959 ein Formel-1-Rennen bestritt. Boris Said ist vor 54 Jahren geboren worden. Den Rekord als ältester Starter hält Morgan Shepherd: Er war 2014 in Loudon 72 Jahre alt! Das ist erst zwei Jahre her.
Und doch setzt auch die NASCAR verstärkt auf den Nachwuchs. Derzeit wird eine Regel diskutiert, wonach die Sprint-Cup-Fahrer nur noch eine limitierte Anzahl an Rennen in den unteren NASCAR-Serien fahren dürfen. Das soll den Nachwuchs stärker in den Vordergrund rücken.
Derweil ist der Chase im vollen Gange. Kevin Harvick hat sich nach Jimmie Johnson als zweiter Fahrer für den Einzug in die dritte Playoff-Runde der besten acht Piloten qualifiziert. Die restlichen sechs Piloten werden am kommenden Wochenende in Talladega bestimmt.
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