Neue Regelungen für Autofahrer
Das ändert sich 2008

Wie bei jedem Jahreswechsel gilt auch für 2008: neues Jahr, neue Regelungen. Hier die wichtigsten Änderungen für Autofahrer, die vor allem ins Geld gehen.
- Roland Bunke
Die Politik verspricht unermüdlich "Bürokratieabbau", doch der Amtsschimmel wiehert nur darüber – auch im neuen Jahr. Das alles kommt auf die Autofahrer 2008 zu: • Die ersten Städte in Deutschland werden zum Januar ihre Umweltzonen einrichten, in die dann nur Autos mit entsprechender Plakette einfahren dürfen. • Der Steuersatz für reinen Biodiesel steigt ab Januar um sechs Cent pro Liter auf 15 Cent. Die staatlich verordnete Beimischung von "Biokraftstoffen" steigt für Ottokraftstoffe (Normal, Super, Super plus) von 1,85 auf 3,08 Prozent eines Liters Sprit. "Bio" klingt immer gut, ist aber in seinem Effekt für die Umwelt zweifelhaft. Da Bio-Kraftstoffe in der Beschaffung wesentlich teurer als herkömmliche Kraftstoffe sind, kann die Vorschrift den Bezinpreis um bis zu zwei Cent pro Liter erhöhen.
Die TÜV-Gebühren werden um bis zu zwölf Prozent erhöht

Bild: Ronald Sassen
Keine Bange: Es gibt auch Verbesserungen für Autofahrer
Nach dem neuen Versicherungsvertragsgesetz müssen Kaskoversicherungen für Verträge, die ab 2008 geschlossen werden, auch bei grober Fahrlässigkeit zumindest einen Teil des Schadens tragen (siehe AUTO BILD 49/07). • Zudem soll der Versicherung nach Abrechnung eines Schadens und anschließender Kündigung durch den Versicherten nicht mehr wie bisher die restliche Jahresprämie zustehen. • Auch wird die gesetzliche Mindestversicherungssumme der Autohaftpflicht bei Sachschäden von 500 000 auf eine Million Euro erhöht. • Europäische Bußgelder – immer wieder angekündigt, immer wieder verschoben: Auch 2008 wird die gegenseitige Anerkennung und Eintreibung von Bußgeldern in der EU nicht kommen. Der Grund: rechtliche Probleme wegen der unterschiedlichen Bußgeldsätze in den Ländern.
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