Concept 2020 von ZF

Neue Technologien von ZF

Neue Technologien von ZF

Ein Konzern voller Energie

Vom Fahrrad bis zum 40-Tonner: ZF elektrifiziert alles –­ und gilt mit seinen E-Systemlösungen samt Elektronik und Peripherie als Weltmeister der Vielfalt.
Mobilität ist im Wandel, die Automobilindustrie steht vor großen Herausforderungen. Fortbewegung smarter und effizienter zu gestalten, das ist jetzt die Aufgabe aller Firmen, Unternehmen und Konzerne, die direkt oder indirekt mit dem vielzitierten Weg von A nach B zu tun haben. An dieser "Next Generation Mobility" arbeitet der Technologiekonzern ZF mit einer Vielzahl von Lösungen und elektrifiziert schon heute die unterschiedlichsten Fahrzeugklassen. Vom Fahrrad über Autos und Gelenkbusse bis hin zu Landmaschinen und Lkw: Es gibt kaum eine Fahrzeuggatttung, die nicht schon mit elektrischen Systemen und Komponenten von ZF unterwegs ist.

Zum Video über ZF E-Mobility

Pedelecs sind wie Rad fahren 2.0

Zur elektrifizierten Fahrzeugflotte von ZF zählen Pedelecs, E-Bikes, E-Scooter, Pkw, automatisierte People-Mover, leichte Nutzfahrzeuge, schwere Lastwagen bis 40 Tonnen, Busse, Landmaschinen, Anhänger und Formel-E-Rennwagen.

©ZF

Kein Keuchen und Pulsrasen mehr bergauf, kein verschwitztes morgendliches Ankommen am Arbeitsplatz – Pedelecs stehen mit Recht für das Fahrradfahren 2.0: Im Jahr 2017 besaß in Deutschland schon fast jedes vierte neue Fahrrad eine unterstützende E-Maschine. Bald dürften es noch mehr sein, auch dank ZF. Kürzlich beteiligte sich der Konzern als einer von drei Partnern an der neu gegründeten Sachs Micro Mobility Solutions GmbH. Dieses Joint Venture startet seine Geschäftstätigkeit mit der Produktion von Antriebs- und Bremssystemen für Pedelecs und E-Bikes.

"Die Elektrifizierung des Antriebs ist nicht mehr aufzuhalten. Dafür entwickeln und liefern wir Kernkomponenten sowie komplette Systeme für alle Fahrzeugarten." - Jörg Grotendorst, Leiter der ZF-Division E-Mobility

Elektronen für den Individualverkehr

Beim Hybrid-Pkw wirkt ein Verbrennungsaggregat mit einem Elektromotor zusammen. Perfekt dafür geschaffen ist das ZF-Hybridmodul, das im 8-Gang-Automatgeriebe 8P unterkommt. Und mit dem sich jede Hybrid-Spielart darstellen lässt. In der Mild-Variante liefert das Modul bis zu 20 kW elektrische Extraleistung. Das unterstützt den Vorwärtstrieb mit einem Extrakick an Leistung, ist aber zu wenig fürs rein elektrische Fahren. Dies ermöglicht die Plug-in-Hybridversion des 8P. Das bis zu 90 kW starke E-Modul entwickelt ein sattes Drehmoment von maximal 250 Newtonmeter – und beschleunigt Fahrzeuge lokal emissionsfrei auf bis zu 120 km/h. Die rein elektrische Reichweite beträgt – je nach Batterieleistung an Bord – bis zu 50 Kilometer. Dass die elektrische Unterstützung zur Regel wird, zeigt das 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe: ZF entwickelte es gemeinsam mit Porsche – und zwar von vornherein als 100 kW-Hybridversion. Die Variante ohne E-Modul leitet sich daraus ab. Beim Vorgänger mit sieben Gängen war es noch umgekehrt.

Elektrische Achsantriebe von ZF

Mild-Hybrid, Vollhybrid, rein elektrisches Fahren – die E-Lösungen von ZF decken die gesamte aktuelle Palette elektrifizierter Antriebe ab.

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Eine weitere Antriebs-Spezialität von ZF ist die Elektrifizierung von Automobilen via Achse. Das Kürzel dafür lautet "mSTARS" und steht für "modular Semi Trailing Arm Rear Suspension". Dieses Achssystem kann selbst in bestehenden Fahrzeugplattformen die konventionelle Hinterachse ersetzen und ist für das elektrische ZF-Achsantriebssystem vorbereitet. Mit einer Leistung von bis zu 150 kW schafft mSTARS die Grundlage für vollelektrisches Fahren. Alternativ verwandelt der elektrische Achsantrieb Fahrzeuge in Achs-Hybride und Allradler: In diesem Fall wird der E-Antrieb mit einem Motor und Vorderradantrieb kombiniert. Im kürzlich vorgestellten Konzeptfahrzeug mit "eAMT" (electrified Automated Manual Transmission) überbrückt es außerdem die Vortriebspausen des automatisierten Schaltgetriebes während der Gangwechsel. Die Folge: Das Auto marschiert ohne Zugkraftunterbrechung – effizient und leistungsstark.

E-Mobilität (fast) ohne Grenzen

Der E-Achsantrieb von ZF dient auch als Alleinantrieb für Kleinbusse. Bestes Beispiel: der auf automatisiertes Fahren ausgelegte "e.GO Mover". Ab 2019 wird die e.GO Moove GmbH den smarten People- und Cargo-Mover in Serie bauen. e.GO Moove ist ein Joint Venture zwischen ZF und der e.GO Mobile AG. In deutlich größeren und schwereren Niederflurbussen kommt die ZF-Elektroportalachse "AxTrax AVE" zum Einsatz. Sie paart zwei elektrische Maschinen mit je 125 kW und kommt so auf ein maximales Drehmoment von 485 Nm. In Gelenkbussen lassen sich sogar zwei AxTrax AVE verbauen. Aktuell findet sich dieser Antrieb schon in Teilen der ÖPNV-Busflotten von Stuttgart, Mannheim und Bonn.

Für Nutzfahrzeuge: die CeTrax- und TraXon-Familie

Die E-Antriebssysteme von ZF verhelfen auch Kleintransportern, Gelenkbussen und 40-Tonnern zu effizienter Fortbewegung und geringeren Schadstoffemissionen.

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"CeTrax" von ZF ist ein weiteres System, um mit schwerem Gerät ausschließlich elektrisch zu fahren. Der E-Zentralantrieb für Nutzfahrzeuge hat eine Leistung von 300 kW und ein gewaltiges Drehmoment von bis zu 4400 Nm. Der kleine Bruder heißt "CeTrax lite". Er besteht aus einem 150-kW-Modul mit 380 Nm für Liefervans und andere leichte Nutzfahrzeuge bis 7,5 Tonnen Gesamtgewicht. "CeTrax mid" treibt im Doppelpack mit 2 x 150 kW mittelschwere Nutzfahrzeuge bis 19 Tonnen an. Für schwere Lkw und Reisebusse bestimmt ist das automatische Getriebesystem "TraXon": Sein Einsatzzweck ist die Hybridisierung von Nutzfahrzeugen. Auf dem Betriebshof reicht die elektrische Leistung aus, um einen 40-Tonner nur mit Strom zu manövrieren. Auch Flurförderfahrzeuge wie Stapler lassen sich mit E-Antrieben von ZF betreiben – in einem Leistungsbereich von 4,5 bis 10 kW. Dem "Innovation Forklift" brachten ZF-Ingenieure neben dem elektrischen auch gleich noch das selbstständige Fahren bei.

Wacker übern Acker mit E-Power von ZF

Angetreten zum Formationsflug: Die elektrifizierten Antriebe von ZF ermöglichen nicht nur lokal emissionsfreies Fahren, sondern bieten auch ein hohes Fahrspaßpotenzial.

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Bei Arbeitsmaschinen sind die "eTRAC"-Antriebe von ZF die Basis für vollelektrische Systemlösungen: Der elektrische ZF-Vorderachsantrieb "eFAD" (electric Front Axle Drive) sorgt für einen verwindungsfreien Allradantrieb und für einen niedrigeren Verbrauch. Einen anderen Weg geht der elektrische Radkopf "eTRAC-GPE 50": Dort befinden sich E-Maschinen im linken und rechten Rad einer Achse des Anhängers. Dieser E-Antrieb unterstützt mit einer Leistung von bis zu 2 x 60 kW, wenn der Traktor droht, seine Grenzen zu erreichen, sei es auf losem oder auf schlammigem Untergrund oder bei steilen Anstiegen und Hangschrägfahrten. Oft kann dieses Traktionsmanagement via Anhänger den Kauf eines größeren Traktors ersparen. Vergleichbare Vorteile bietet ein von ZF elektrifizierter Pflug.

Neue Technologien von ZF

Hier erfahren Sie mehr über die Elektromobilitätslösungen von ZF.

Fotos: ZF

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