Elektrische Autos mit manuellem Schaltgetriebe? Eigentlich obsolet, da E-Autos ein so hohes Drehmoment haben, dass sie keine Gänge mehr benötigen. Toyota hat aber genau dafür ein Patent angemeldet und wendet sich mit dieser Idee womöglich an alle Nostalgiker, denen nur das manuelle Schalten ein echtes Fahrerlebnis vermittelt.
Die Schaltvorgänge werden komplett simuliert.

Das Auto gaukelt dem Fahrer das Schalten vor

Jedoch wird den Fahrern das Schalten und Kuppeln nur vorgegaukelt. Das E-Auto mit einem solchen Getriebe beschleunigt dann lediglich, als hätte jemand die Kupplung getreten und geschaltet. Oder anders: Das Auto unterbricht seinen linearen Vortrieb und nimmt im vermeintlich neuen Gang wieder Fahrt auf. Für den Fahrer funktioniert das Getriebe, wie bisher: auskuppeln, schalten, einkuppeln und Gas geben.
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Das Pseudo-Getriebe als Lösungsansatz für alle Schalt-Liebhaber

Das "pseudo-gearshift" und die "pseudo-clutch" (Getriebe und Kupplung), wie es auch im offiziellen Patentantrag mit der Nummer US 2022/0041155 A1 steht, richtet sich an die Nostalgiker, denen so vielleicht der Umstieg auf elektrische Mobilität erleichtert wird. Denn wer heute mit Automatik- oder dem stufenlosen CVT-Getriebe unterwegs ist, der muss sich quasi nicht umgewöhnen beim Schritt zum E-Auto. Ob Toyota mit dem Pseudo-Getriebe eine wirkliche Lösung gefunden hat, bleibt abzuwarten.

Von

Kim-Sarah Biehl