Nur Insider wissen um die kleine französische Marke Notin. Dabei ist sie ein wahrer Pionier, denn bereits 1921 fertigte der Betrieb erste Wohnwagen. Zudem steht Notin in unserem Nachbarland im Ruf, eine Manufaktur anspruchsvoller Reisemobile zu sein. Nur rund 300 Fahrzeuge verlassen jährlich die 2018 eingeweihte, moderne Produktionsstätte in Panissières, einem kleinen Ort in der Loire-Region.
Notin gehört zu Trigano, und nun will Trigano Haus in Sprendlingen den Vertrieb für Deutschland professionalisieren. Vier Baureihen fertigt Notin, besonders im Fokus stehen die "Exclusiv"-Modelle, die den etwas überraschenden Namen Lindau tragen. Die betont hochwertigen Teilintegrierten nutzen den Mercedes Sprinter als Basis, und wie alle Fahrzeuge fertigt Notin die Lindau-Kabinen komplett holzfrei.

Eine Version mit 150, eine weitere mit 170 PS

Zwei jeweils 7,35 Meter lange Grundrisse stehen zur Wahl, sie unterscheiden sich lediglich im Heck: Der Lindau CF kommt mit einem Queensbett, der Lindau JF mit zwei Einzelbetten. Beiden gleich ist ein recht kompakter Vis-à-vis-Sitzbereich und eine schmale Küche, dafür fällt die Dusche umso üppiger aus. Auch eine geräumige Garage ist an Bord.
Notin nutzt zudem kein AL-KO-Chassis, sondern den originalen Werksrahmen, um weltweit problemlosen Service zu sichern. Die Fahrerkabine kommt in "Iridiumgrau", 17-Zoll-Alus sind ebenfalls Serie. Neben einer 150-PS-Version, die unterhalb der 3,5-Tonnen-Grenze bleibt, bietet Notin den Lindau auch mit 170 PS und 4,2 Tonnen Gesamtgewicht an. Auch wenn ein elektrisches Hubbett für eine Person gegen Aufpreis lieferbar ist: Der "Exclusiv" gilt als nobles Reisemobil für Paare. Das zeigen auch schon die Preise: ab 99.800 Euro.