Im Januar 2013 zählte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bundesweit 192.090 Neuzulassungen. Das sind 8,6 Prozent weniger als im Januar 2012. Der Anteil privater Neuzulassungen hat mit 33,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat (35,4 Prozent) abgenommen. Diesel-Pkw waren mit 50,2 Prozent erstmals beliebter als Benziner (48,2 Prozent). Der Anteil der Autos mit alternativen Energiequellen stieg leicht an. So wurden 362 Wagen mit reinem Elektromotor registriert, 1768 Hybride, 364 Erdgas-Autos und 583 mit Flüssiggas.
Bei den deutschen Marken schlossen Mercedes (plus 3,1 Prozent) und BMW (plus 10,6  Prozent) sowie Smart (plus 10,9 Prozent) und Porsche (plus 13,2 Prozent) den Januar mit Zuwächsen ab. Für Ford (minus 32,2 Prozent) und VW (minus 13,3 Prozent) weist die KBA-Statistik hingegen Rückgänge auf. Die höchsten Steigerungsraten gab es bei den Importmarken Seat (plus 26,5 Prozent) und Mazda (plus 17,1 Prozent) zu verzeichnen. Lancia (minus 64,0 Prozent) und Lexus (minus 62,8 Prozent) mussten gegenüber Januar 2012 Einbußen hinnehmen.
Aufgeschlüsselt nach Segmenten ergibt sich, dass die Minis (plus 11,5 Prozent) und die Geländewagen (plus 9,3 Prozent) ebenso Steigerungen verbuchen konnten, wie das neu gebildete Segment der SUVs (plus 6,0 Prozent). Einbußen von mehr als 30 Prozent verzeichnete das KBA hingegen bei der Oberen Mittelklasse, der Oberklasse und den Großraum-Vans.