Neuzulassungen: PwC-Studie prognostiziert Wachstum
Talsohle ist durchschritten

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Endlich wieder gute Nachrichten für die Autoindustrie weltweit: Laut einer PwC-Studie werden die Absatzzahlen 2014 wieder steigen. Größte Hoffnung bleibt China, aber auch in Europa soll es aufwärts gehen.
(dpa) Europas kriselnder Automarkt hat einer Studie zufolge die Talsohle erreicht und wird sich in den kommenden Jahren wieder etwas erholen. Das Rekordniveau von 2007 mit 16 Millionen Neuzulassungen werde aber nicht erreicht, sagte der Leiter des Automobilbereichs bei der Beratungsgesellschaft PwC, Felix Kuhnert, am Donnerstag (29. August 2013) in Frankfurt. Dem Produktionsstandort Deutschland traut PwC Wachstum zu – obwohl die deutschen Autobauer ihre Fertigung in Asien deutlich kräftiger ausbauen dürften als in der Heimat.
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Nach langjähriger Talfahrt werden nach der Prognose in diesem Jahr rund 12,1 Millionen Neuwagen in Europa (EU, EFTA) zugelassen. 2019 soll der Absatz der Studie zufolge dann auf 14,9 Millionen Fahrzeuge steigen. In den USA werde er im gleichen Zeitraum von 15,4 auf 16,7 Millionen zulegen. "Die Automobilmärkte der westlichen Industriestaaten sind weitgehend gesättigt", betonte Kuhnert. "Die von uns prognostizierten Zuwachsraten ergeben sich in erster Linie aus einem hohen Ersatzbedarf – vor allem in Europa haben Autobesitzer eine fällige Neuanschaffung aufgrund der Wirtschaftskrise hinausgezögert."
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27,7 Millionen verkaufte Neuwagen prognostiziert die Studie von PwC für China im Jahr 2019 – so viel wie für Europa und die USA zusammen.
Bild: dpa
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