(dpa/AUTO BILD/KI) New York plant als erste US-amerikanische Metropole die Einführung einer City-Maut. Ab Mitte Juni wird eine Gebühr in Höhe von 15 US-Dollar (circa 14 Euro) für die meisten Fahrzeuge erhoben, die in den südlichen Teil Manhattans bis zur 60th Street einfahren.
Dies kündigte die New Yorker Verkehrsbehörde MTA am Mittwoch an. Die Gebühr wird tagsüber fällig und betrifft mit wenigen Ausnahmen das Gebiet südlich der 60th Street. Dieser Schritt erfolgt nach der Zustimmung des MTA-Vorstands zu dem Plan, der seit mehreren Jahren in Arbeit ist.
Die Einführung der Maut wird von der MTA als "historischer Tag" beschrieben. Mit diesem Schritt sollen der Verkehr im Wirtschaftszentrum von New York reduziert, die Umweltbelastung verringert und wichtige Mittel für die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur generiert werden.
Gleichzeitig gibt es Widerstand gegen die geplante City-Maut. Mehrere Klagen von Politikern und Anwohnern sind aktuell anhängig, die sich gegen das Programm aussprechen. Die weitere Entwicklung dieser Thematik bleibt abzuwarten.