(dpa/AUTO BILD/KI) Die Einführung einer City-Maut in New York, die ursprünglich für Ende Juni geplant war, wurde kurzfristig auf unbestimmte Zeit verschoben. Dies hätte New York zur ersten US-amerikanischen Stadt mit einer derartigen Abgabe gemacht.
Für die meisten Autos sollte eine Gebühr von 15 US-Dollar (etwa 14 Euro) erhoben werden, wenn diese tagsüber in eine Zone einfahren, die mit wenigen Ausnahmen den südlichen Teil Manhattans bis zur 60th Street abdeckt.

City-Maut-Projekt vorerst pausiert

New Yorks Gouverneurin Kathy Hochul gab die Entscheidung zur Verschiebung des Projekts in einer Videobotschaft bekannt. Sie begründete den Schritt mit der Befürchtung, dass die Einführung der Maut negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche und soziale Erholung der Stadt nach der Coronavirus-Pandemie haben könnte.
Hochul wies die New Yorker Verkehrsbehörde MTA an, das Projekt vorerst zu pausieren. Der Plan zur Einführung der City-Maut war bereits seit vielen Jahren in Entwicklung.